Gemeinde für Winterdienst gerüstet

Großrückerswaldes Bauamtsleiter erwartet bei der Schneeberäumung keine Probleme. Obwohl ein Dienstleister künftig weniger fährt.

Großrückerswalde.

Kann der Winterdienst auf den kommunalen Straßen in Großrückerswalde in dieser Saison ordentlich abgesichert werden? Diese Anfrage richtete die Gemeinderatsfraktion Pro Großrückerswalde in einem entsprechenden Antrag an die Verwaltung. Aus den Erläuterungen von Bauamtsleiter Thomas Hermann geht hervor, dass die Kommune gewappnet ist. Trotz eines großen Problems.

Wie andere Gemeinden auch beauftragt Großrückerswalde Dienstleister zur Absicherung des Winterdienstes. Allerdings sei es immer schwieriger, Unternehmen zu finden, die Winterdienst fahren, erklärte Hermann in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Auch Großrückerswalde hat es nach der vergangenen Saison getroffen. Die Mildenauer Agrargenossenschaft habe gekündigt, übernehme keine Schneeberäumung mehr. Doch nach Gesprächen mit den anderen beauftragten Firmen sei es gelungen, den Ausfall zu kompensieren, so Hermann. Unternehmer Tino Schott und sein Team beräumen künftig in Schindelbach, Niederschmiedeberg und Mauersberg. Für das weitere Gemeindegebiet sind Winterdienstler der Wohnungsbaugesellschaft zuständig. Kleinere Aufgaben auf Gehwegen und engen Straßen erledigen Bauhofmitarbeiter. Zudem habe sich die Gemeinde ein weiteres Salzsilo angeschafft, ergänzte der Bauamtsleiter.

André Meier von Pro Großrückerswalde nutzte die Sitzung, um auch auf Beschwerden über den Winterdienst in der vergangenen Saison hinzuweisen. So sei im Gewerbegebiet schlecht geräumt und schlecht gesalzen gewesen, obwohl dort nachts Lkw raus müssten. Bauamtsleiter Hermann erläuterte, dass es eine Prioritätenliste gebe und der Hinweis aufgegriffen werde.

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