Gemeinderat soll um vier Mitglieder wachsen

Wahlausschüsse bestätigen Kandidatenlisten im Spielzeugwinkel

Seiffen.

Die Erzgebirger wählen am 26. Mai ihre neuen Stadt- und Gemeinderäte. Am Montag haben die Wahlausschüsse in Seiffen, Heidersdorf und Deutschneudorf die Kandidatenlisten bestätigt.

Seiffen: Im Spielzeugdorf bewerben sich 20 Kandidaten für 14 Plätze im Gemeinderat. Fest steht: Es wird nach der Wahl keine anderen Parteien oder Wählergemeinschaften in dem Gremium geben. Es stellen sich nur die bereits vertretenen Parteien CDU und FDP sowie die Wählervereinigung Feuerwehr. Für die Union gehen neun Kandidaten ins Rennen. Bei den Liberalen stehen sieben Namen auf der Liste. Die Feuerwehr stellt vier Bewerber. Nach der Wahl sollen wieder 14 Volksvertreter im Gemeinderat vertreten sein. Aktuell sind es nur zehn Räte. "Eigentlich müssten es bereits 14 sein. Aber bei der vergangenen Wahl hat die CDU prozentual mehr Stimmen erhalten, als Kandidaten gestellt", erklärt Bürgermeister Martin Wittig (CDU). Zudem seien in der aktuellen Amtszeit zwei Räte vorzeitig ausgeschieden.

Christoph Ulrich

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Deutschneudorf: Mit "Wir für Deutschneudorf" will eine Wählergemeinschaft neu in den Gemeinderat einziehen. Die Vereinigung stellt mit elf Kandidaten die meisten Bewerber, gefolgt von der FDP mit acht. Für die SPD hat sich ein Kandidat gefunden. Für die Alternative für Deutschland tritt kein Bewerber mehr an. Aktuell zählt der Gemeinderat zehn Mitglieder - 9 Sitze FDP und 1 Sitz AfD. Allerdings sind zwei AfD-Plätze in den Gremium nicht besetzt. Künftig soll der Gemeinderat wegen der Anpassung an die Hauptsatzung generell nur zehn Mitglieder umfassen, sagt Bürgermeisterin Claudia Kluge (FDP).

Heidersdorf: Theoretisch wären in Heidersdorf acht Plätze zu vergeben, erklärt Bürgermeister Andreas Börner (Parteilose Bürgerinitiative). Aktuell sitzen sechs Volksvertreter in dem Gremium. Und auch nach dem 26. Mai werden es keine acht. Insgesamt stellen sich sieben Kandidaten zur Wahl. Die Parteilose Bürgerinitiative Heidersdorf schickt vier Bewerber ins Rennen, die Wählervereinigung Dietmar Neuber zwei. Für den Regionalbauernverband Erzgebirge tritt ein Kandidat an.

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