Glocken werden geweiht

Umzug begleitet Ereignis in Großrückerswalde

Heiko Lutter, Thomas Hermann, Frank Uhlig, André Rösch, Bastian Guthke und Pfarrer Andreas Lau(v. l.) vom Koordinationsteam mit den neuen Glocken.

Am Mittwoch sind sie im Ort angekommen, am Sonntag sollen sie geweiht werden: die neuen Kirchenglocken von Großrückerswalde. Von den ersten Planungen bis zur Weihe ist dabei kein Jahr vergangen. Am 25. Mai wurden das Geläut gemeinsam mit jenen aus Pobershau bei der Firma Grassmayr in Innsbruck gegossen.

Bemerkenswert sei vor allem das Engagement der Menschen aus dem Ort und der Region, sagt Pfarrer Andreas Lau. Die kalkulierte Spendenhöhe von rund 48.000 Euro ist binnen zehn Monaten erreicht worden. Die Menschen identifizieren sich mit den Kirchenglocken, leitet Lau daraus ab. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 125.000 Euro. 43.000 Euro steuert die Sächsische Landeskirche bei. Weitere Fördermittel sind beantragt.

Die Glockenweihe beginnt am Sonntag, 12 Uhr, mit einer Prozession. Dabei werden die geschmückten Glocken durch den Ort gefahren. Die Prozession startet an der Wehrkirche und endet auf der Festwiese nahe dem Gewerbegebiet. Gegen 14 Uhr beginnt der Gottesdienst im Festzelt. Anschließend klingt die Veranstaltung mit einem geselligen Beisammensein und mit verschiedenen Angeboten für Kinder aus. Am 24. September soll der Einhub der Glocken erfolgen. "Bis dahin muss im Turm alles fertig sein. Das ist sehr knapp bemessen", so Lau. Das erste Mal erklingen sollen die Glocken zur Kirchweih am 7. Oktober. (jag)

Wegen der Prozession kommt es 12 bis 14 Uhr zu Verkehrseinschränkungen. 12 bis 13 Uhr sind der Kirchsteig und die K 8150, 13 bis 14 Uhr die Alte Annaberger, die Marienberger und die Wolkensteiner Straße gesperrt.

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