Gornau trennt sich von Altlasten

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Gemeinde stellt mehrere Planungsverfahren ein

Gornau.

Gornau will sich von Altlasten befreien, die inzwischen tief im imaginären Aktenkeller der Gemeinde ruhen. Das Problem: Die Dinge werden von Zeit zu Zeit hervorgeholt - etwa wenn die Kommune ein neues Wohngebiet plant und zu den alten Vorgängen Stellung beziehen muss, erklärt Bürgermeister Nico Wollnitzke (CDU). Es geht um Planungsverfahren, die in den 1990er-Jahren angeschoben, aber nicht weiterverfolgt wurden. So sollte für Dittmannsdorf eine Klarstellungs- und Abrundungssatzung erstellt werden, die Außen- und Innenbereich definiert und somit eine Grundlage für Bebauungen ermöglichen sollte. Bei der Auslegung wurden zum Teil erhebliche Einwände vorgebracht. Auch ein Bebauungsplan für das Gebiet "Am Sportplatz" in Witzschdorf war nicht genehmigungsfähig, woraufhin der Vorhabenträger den Durchführungsvertrag kündigte. Der Gemeinderat hat nun am Montag beschlossen, diese und drei weitere Verfahren einzustellen. "Wir wollten da mal Ordnung reinbringen und Klarheit schaffen", kommentiert Nico Wollnitzke nach der Sitzung. Eine so große Anzahl schwebender Verfahren in einer Gemeinde sei selten und nicht üblich. Der Gemeinderat sah das ähnlich und fasste die Beschlüsse einstimmig. (mik)

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