Großolbersdorf ehrt Bürger

Gisela Uhligs und Bernd Kreßners Betätigungsfelder sind verschieden. Gemeinsam ist ihnen ihr Verdienst zum Wohl und Ansehen der Gemeinde.

Großolbersdorf.

Gisela Uhlig kennt die Geschichte beinah jedes Hauses im Ort, Bernd Kreßner fast alle Züge auf 64 Feldern. Seit Jahren tragen beide mit ihrem großen Wissen zum Wohl, zum Ansehen und zur Entwicklung der Gemeinde bei. Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend sind die Vorsitzende der Ortschronisten von Großolbersdorf und das Urgestein der Schachabteilung der SG Hohndorf für ihre Verdienste geehrt worden.

Für Gisela Uhlig selbst kam die Auszeichnung überraschend, doch ein Blick auf ihr Engagement offenbart ihre wichtige Rolle im Umgang mit der Großolbersdorfer Historie. Seit sie vor knapp 20 Jahren zu den Ortschronisten stieß, hat sie alle Häuser im Ort näher unter die Lupe genommen. "Insgesamt sind es um die 400", sagt die 66-Jährige, die jedes Gebäude seit 2012 im Amtsblatt vorstellt und Ausstellungen organisiert. Daneben bleibt ihr aber immer noch genügend Zeit für die Ahnenforschung. Schon länger ist ein Ortsfamilienbuch in Arbeit, das vielen Einwohnern Aufschlüsse über ihre familiären Wurzeln liefert.

Bernd Kreßner ist seit über sechs Jahrzehnten als Spieler, Übungsleiter und Funktionär in der Sektion Schach der SG Hohndorf aktiv. Und weil der 72-Jährige noch immer mit der Männermannschaft in der Bezirksliga am Brett sitzt, ist er derjenige im Verein, der am längsten im Spielbetrieb mitwirkt. Kreßner fungierte auch als Sektionsleiter, mischte im Kreisfachausschuss mit und hatte den Vorsitz im Regionalverband. Seit Jahren kümmert er sich um den Schach-Nachwuchs der SG, sucht im Kindergarten und der Grundschule nach Verstärkung. Aktuell gehören zehn Kinder und Jugendliche zur Trainingsgruppe.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.