Heidersdorf plant seine Zukunftsprojekte

Der Gemeinderat hat über den kommenden Doppelhaushalt beraten. Drei Vorhaben sollen Vorrang bekommen. Und es gibt weiteren Gesprächsbedarf.

Heidersdorf.

Ob Straßenbau, Bolzplatz- oder Feuerwehrhaussanierung - die Gemeinde Heidersdorf hat einiges vor ab diesem Jahr. Doch damit aus den Ideen konkrete Projekte werden, muss die Kommune die Planung voranbringen und Prioritäten setzen. In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat das Gremium entsprechend über den künftigen Doppelhaushalt für die Jahre 2019/20 beraten und dabei die ersten Pflöcke eingeschlagen.

Heidersdorfs Bürgermeister Andreas Börner (PBI) sprach in der Sitzung von einer Prioritätenliste. "Ich möchte gern Vorschläge dafür sammeln", warb Börner bei den Räten. Er selbst brachte die Idee ein, die Turnhalle im Ort energetisch zu sanieren. Dort bröckele zudem der Putz - ein neuer Anstrich müsse also auch sein "Über ein Sportstättenförderprogramm könnte eine Sanierung bis zu 85 Prozent bezuschusst werden", erklärte Heidersdorfs Bürgermeister. Da das allerdings noch nicht sicher ist, soll die Idee vorerst auf Halde gelegt werden.


Ganz oben auf der Prioritätenliste landeten hingegen zwei Projekte, für die die Kommune bereits Geld ausgegeben hat. Anfang vergangenen Jahres beschloss der Gemeinderat, am Zechenweg eine neue Brücke über die Flöha bauen zu lassen. Dafür hat Heidersdorf schon knapp 35.000 Euro an Planungskosten investiert. Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist der Bau eines Wirtschaftsweges zur Wanderraststätte "Relhök". Ein Beschluss zur Vergabe entsprechender Ingenieurleistungen war im August vom Rat gefasst worden. Der Weg dort soll an das Wander- und Radwegenetz angeschlossen werden und hat entsprechend hohe Bedeutung für den Ort. Entsprechend will Börner das Projekt schnell umgesetzt wissen.

Nummer drei auf der Prioritätenliste in Heidersdorf ist das Feuerwehrgebäude. Dieses soll saniert werden, erste Planungen und Abstimmung zwischen Verwaltung und Feuerwehr hat es laut Börner bereits gegeben. Zudem warf er eine erste Summe für das Vorhaben in den Raum: 600.000 Euro könnte der Ausbau kosten. Heidersdorf strebt eine Förderung bis zu zwei Dritteln an. Neben diesen größeren Posten sind noch drei weitere Vorhaben in die Prioritätenliste aufgenommen worden: Der schon länger geplante Bolzplatz soll ausgebaut werden, auf dem Festplatz will die Kommune Spielgeräte errichten lassen und der Seiffener Weg soll saniert werden.

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