Historisches Dampfross aus Radebeul unternimmt im Erzgebirge Testfahrten

Huckepack durchs Erzgebirge ist es für eine Dampflokomotive aus dem Hause Richard Hartmann aus Chemnitz gegangen. Auf einem Tieflader ist die Maschine der Baureihe IV K mit der Nummer 176 der königlich-sächsischen Staatseisenbahn aus der Lokwerkstatt Marienberg zur Strecke der Fichtelbergbahn transportiert worden. In Hammerunterwiesenthal wurde zunächst abgeladen. Anschließend spurten die Fachleute das 1912 gebaute Stahlross auf dem Schmalspurgleis ein. Die seit 2000 zum Radebeuler Eisenbahnverein zählende eiserne Lady soll auf der Strecke der Fichtelbergbahn Fahrtests unternehmen, bevor sie an ihren Heimatbahnhof zurückkehrt. Bei dem Verein handelt es sich nach eigenen Angaben um den dienstältesten Museumsbahn-Verein Sachsens. Seit vier Jahrzehnten ist er entlang der Lößnitzgrundbahn aktiv. In den zurückliegenden Wochen war das Dampfross in seine Einzelteile zerlegt und aufgearbeitet worden. Überprüft wurden dabei unter anderem Drehgestelle und Rahmen. Wasserkästen und Führerhaus wurden überarbeitet und lackiert. Bevor die Lok auf Fahrt gehen konnte, wurden die Drehteile von Heiko Maßnick geölt. (hy)

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