In zwei Orten geben Einwohner Stimme ab

Bürgermeisterwahlen am Sonntag in Seiffen und Großolbersdorf

Großolbersdorf/Seiffen.

Bürgermeisterwahlen stehen am Sonntag in Großolbersdorf und Seiffen auf dem Programm. Während es im Spielzeugdorf nur einen Bewerber gibt, geht es in der Gemeinde an der B 174 spannender zu. Denn dort gehen zwei Kandidaten ins Rennen: der amtierende Bürgermeister Uwe Günther (Handels- und Gewerbeverband Großolbersdorf) und sein Herausforderer Michael Wolf (CDU).

Günther (60), dessen siebenjährige Amtszeit in diesem Monat endet, war zur Mitgliederversammlung des Handels- und Gewerbeverbandes Großolbersdorf am 22. Juni einstimmig als Kandidat für die Wahl nominiert worden. "Ich möchte die Geschicke unserer Gemeinde gern auch die kommenden sieben Jahre leiten und die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre weiterführen", so Günther.

"Mir bereitet die Arbeit in der Lokalpolitik viel Freude. Ich möchte den Ort voranbringen und seine Selbstständigkeit bewahren", sagt sein Gegenkandidat Michael Wolf. Der 45-jährige Verwaltungsbetriebswirt gehört seit 2014 dem Großolbersdorfer Gemeinderat an. Zur Kommunalwahl im Mai 2019 wurde er mit den meisten Wählerstimmen aller Ratsmitglieder erneut in das Gremium gewählt und fungiert seither als stellvertretender Bürgermeister.

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, befinden sich die Wahllokale im Rathaus und bei der Feuerwehr in Großolbersdorf sowie im Haus der Begegnung in Hohndorf und in der ehemaligen Ortsteilverwaltung in Hopfgarten. Geöffnet sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr.

Auch in Seiffen treten die Einwohner am Sonntag an die Wahlurne. Es endet die erste Amtszeit von Martin Wittig (CDU). Neben dem amtierenden Bürgermeister hat sich kein weiterer Kandidat dem Votum gestellt. Der Wahlraum wird eingerichtet im Haus des Gastes.

Die Bürger können von 8 bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben. Als Wahlleiterin fungiert Anett Kaden. Im Falle einer erfolgreichen Wahl sieht Wittig die politische Herausforderung, die Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft mit Heidersdorf und Deutschneudorf weiterzuentwickeln. Wirtschaftlich und touristisch wird die Gemeinde weiterhin die Corona-Pandemie und ihre Folgen beschäftigen.

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