Kein Blitzer an Ampel in Aussicht

Unfälle an Knotenpunkt auf B 174 häufen sich

Marienberg/Lauterbach.

Täglich rollen Tausende Autos und Lkw über die Bundesstraße 174 von und zur Grenze zur Tschechischen Republik. Dabei bereitet eine Ampelkreuzung zunehmend Sorgen. Denn am Knotenpunkt mit der S 225 häufen sich Verkehrsunfälle. Auch Marienbergs Stadtrat Wolfgang Jasper macht sich Gedanken über den Unfallschwerpunkt zwischen der Bergstadt und dem Ortsteil Lauterbach. Der Fraktionsvorsitzende der FDP/ Freien Wählergemeinschaft vermutet, dass die Ampelschaltung falsch eingestellt sein könnte, und richtet in der jüngsten Sitzung der Volksvertreter eine entsprechend Frage an die Verwaltung.

Jasper habe beobachtet, dass die Zeit beim Linksabbiegen von der Bundesstraße knapp bemessen sei, bis die Ampel für den Gegenverkehr wieder auf Grün umschaltet. Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos) entgegnet, dass es für die Schaltung gesetzliche Vorgaben gibt: "Und die werden eingehalten." Allerdings kann er bestätigen, dass sich Unfälle an der Kreuzung häufen. Das habe er bereits der zuständigen Landesbehörde gemeldet. Heinrich vermutet, dass es schlichtweg damit zusammenhängt, dass auch bei Rot gefahren werde. Einen Ampelblitzer als Problemlösung hält er jedoch nicht für sinnvoll. Die Kosten würden sich im sechsstelligen Bereich bewegen. An der Kreuzung kam es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Unfällen. Zuletzt wurden im Februar bei einem Zusammenprall am Abzweig nach Lauterbach vier Personen verletzt. (rickh)

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