Kontrolle: Rumäne mit Haftbefehl gesucht

45-Jähriger begleicht Geldstrafe - Ukrainer werden abgeschoben

Reitzenhain.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz haben am Sonntagmorgen in Reitzenhain einen per Haftbefehl gesuchten Rumänen kontrolliert. Gegen den 45-Jährigen existiert ein aktueller Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Coburg. Er war wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 1600 Euro sowie 108,50 Euro Verfahrenskosten beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verurteilt worden. Da er die offene Geldstrafe begleichen konnte, wurde ihm die Weiterreise gestattet, teilt die Bundespolizeiinspektion Chemnitz mit.

Ein paar Stunden später kontrollierten die Beamten 16.15 Uhr einen Kleintransporter Mercedes-Benz mit ukrainischer Zulassung, ebenfalls in Reitzenhain. Neben dem ukrainischen Fahrer (25) befanden sich weitere drei Insassen (18, 30, 34) im Fahrzeug. Alle Personen legten gültige ukrainische Reisepässe vor. Sie machten allerdings widersprüchliche Angaben zu Reiseziel und -zweck. Zudem verfügten sie nicht über genügend Bargeld, um ihren Aufenthalt in Deutschland zu bestreiten. Gegenüber dem Fahrer ergab sich der Verdacht des Einschleusens. Nach der Einleitung von Ermittlungsverfahren wurden die vier Ukrainer am Montag wieder abgeschoben. Sie erhalten eine Wiedereinreisesperre und dürfen bis 2021 weder ins Bundesgebiet einreisen noch sich darin aufhalten. (bz)

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