Kühnhaider Feuerwehr zeigt stolz ihr neues Gerätehaus

Mit einem Tag der offenen Tür ist das neue Depot den Besuchern vorgestellt worden. Das "logistische Unding" ist nun Vergangenheit.

Gute Laune herrschte am Samstag rund um das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Kühnhaide. Harald Müller und Frank Langer (l. und 3. v. l.) unterhalten sich hier mit Anita und Holfried Uhlig.

Von Dirk Trautmann

Anita und Holfried Uhlig aus Dresden haben am Samstag spontan einen Abstecher zum neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Kühnhaide unternommen. Dort gab es nach der Einweihung am Freitag einen Tag der offenen Tür.

"Wir waren gerade auf der Durchreise und haben uns kurzerhand zu einem Besuch entschlossen", so die gebürtige Kühnhaiderin, deren Mann aus Rübenau stammt. Das neue Gerätehaus bietet Platz, viel Platz. "Endlich", sagte Frank Langer und es klang wie ein Stoßseufzer, "es wurde auch Zeit, aber mit dem neuen Gerätehaus sind wir sehr zu frieden." Das Gebäude steht schon eine ganze Weile und verdrängt mit seinem Anblick langsam die Erinnerung an das, womit die Feuerwehrleute in Kühnhaide jahrelang auskommen mussten. Der Wehrleiter und seine Mannen wissen es aber noch ganz genau. "Eine bessere Garage war das. Mit zwei Stellflächen für unsere Fahrzeuge, zwischen denen wir uns umziehen mussten", beschrieb Frank Langer einen Zustand, der über viele Jahre genau so anhielt. "Und neben den Fahrzeugen war auch die Technik in dieser Garage untergebracht", setzte der 40-Jährige noch einen drauf.

Die Schulungen wurden im Vereinshaus abgehalten, die Turnhalle wurde ebenso genutzt wie die ehemalige Arztpraxis im alten Rathaus. Als "logistisches Unding" hatte es Frank Langer noch einmal in seiner Rede am Freitag bezeichnet.

Dann nutzte Harald Müller die Jahreshauptversammlung 2014 für eine Rede, die den damaligen Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand nach Din-Vorschrift verglich. Die Stadt nahm letztlich viel Geld in die Hand, ein Fördertopf wurde gefunden und angezapft. Rund 440.000 Euro hat das neue Gebäude gekostet inklusive separatem Sanitärtrakt nebenan und ausreichenden Umkleidemöglichkeiten. Die Kosten wurden jeweils zur Hälfte getragen von der Stadt Marienberg und dem Land Sachsen.

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