Lederkutten, Livemusik und Lagerfeuer statt Kirchenglocken

Der Bikergottesdienst in Gelobtland wird nicht von Glocken eingeläutet, sondern von leistungsstarken Benzinmotoren. Das ist Tradition beim Bikergottesdienst des Vereins Christliche Motorradfahrer Sachsens (CMS). Wie immer waren der Einladung am Sonntag hunderte Teilnehmer gefolgt. Die meisten kamen aus der näheren Umgebung. Einige Lederkutten-Träger nahmen auch weitere Anreisen in Kauf. Begonnen hatte das Treffen bereits am Freitagabend. Bei Livemusik und Lagerfeuer sowie mit Spielen wie Baumstammweitwurf haben die Biker die Zeit genossen. Außerdem gingen am Samstag etwa 100 Fahrer auf eine Tour durch das sächsisch-böhmische Erzgebirge. Mit der Resonanz zeigte sich der Hauptorganisator Roberto Jahn sehr zufrieden. Er liebt das familiäre Ambiente, das die Treffen prägt. "Ich habe heute das erste Mal meine Tochter auf dem Sozius", sagte Markus Rehle. "Wir wollten ein sinnvolles Ziel ansteuern und haben unsere Entscheidung nicht bereut. Das ist eine sehr schöne Stimmung hier", so der Biker, der am Sonntag in der ersten Reihe stand. (jag)

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