Marienberger erhält höchste Auszeichnung

Thomas Wittig bekommt Bundesverdienstkreuz in Dresden verliehen

Marienberg/Dresden.

Was haben Fußballikone Franz Beckenbauer, Schauspiellegende Heinz Rühmann, Noch-Bundespräsident Joachim Gauck und der Marienberger Thomas Wittig gemeinsam? Sie alle sind Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland - lediglich in unterschiedlichen Stufen. Der ehemalige Oberbürgermeister der Bergstadt erhielt gestern in der sächsischen Staatskanzlei in Dresden die hohe Auszeichnung.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreichte Wittig das Bundesverdienstkreuz. Mit dem Orden ehrt der Bundespräsident Menschen, die sich in den Bereichen Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Der 63-jährige Erzgebirger wirkt seit 1995 ehrenamtlich in verschiedenen Gremien des Sächsischen Städte- und Gemeindetages mit. Auch in seiner langjährigen Zeit als Marienbergs Oberbürgermeister hat er sich beruflich und ehrenamtlich mit Sachverstand, Weitsicht, Ideenreichtum und Kämpfergeist für die Menschen in seiner Heimat eingesetzt, heißt es in der Begründung. Zudem machte sich Wittig dafür stark, dass der Bundeswehrstandort Marienberg erhalten bleibt. Der 63-Jährige zähle zu jener Generation von Kommunalpolitikern, die in den 1990er-Jahren mit großem Verantwortungsbewusstsein eine bürgernahe und rechtsstaatliche Kommunalverwaltung aufgebaut haben, heißt es weiter in der Begründung.


Wittig ist der 47. Erzgebirger, dem seit 1991 der Bundesverdienstorden verliehen wurde, erklärt Lars Rischke, Pressereferent der Staatskanzlei. Aus dem mittleren Erzgebirge haben vor Wittig sieben Menschen das Bundesverdienstkreuz erhalten. Zuletzt hatte Ministerpräsident Tillich im November 2016 13 Sachsen ausgezeichnet. Jeder Bürger kann unter Angabe der Gründe verdienstvolle Personen für die Ehrung vorschlagen.

Träger des Bundesverdienstkreuzes aus der Region: Werner Spickenreuther (Lauterbach), Günter Zschalig (Pfaffroda), Lothar Mönnig (Marienberg), Walter Werner (Seiffen), Hans Christian Friedrich Wendt (Grünhainichen), Johannes Roscher (Krumhermersdorf), Jürgen Hänel (Lengefeld), Thomas Wittig (Lauta).

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