Motorengeräusche wecken Weihnachtsmann

Die Rallye Erzgebirge macht Station in Seiffen. Ihre Teilnehmer erhalten nicht nur Stempel, sondern auch Werbepakete.

Seiffen.

Wie seit 15 Jahren Ende September im Spielzeugdorf üblich, ist dort am Samstagnachmittag der Weihnachtsmann geweckt worden. Diesmal war das allerdings besonders schwer. Schon am Samstagmorgen wurde der alte Geselle von Motorengeräuschen vorzeitig aus dem Schlaf gerissen. Mit einem Weihnachtsengel machte er sich auf die Suche nach dem Ursprung des Geknatters und wurde an der Kirche fündig. Dort stoppten mehr als 180 Oldtimer, die an der Rallye Elbflorenz teilnahmen, zur Durchfahrtskontrolle.

"Mein Engel hat gestempelt, und ich habe bei der Gelegenheit den Teilnehmern gleich ein Werbepaket für Seiffen und das Erzgebirge in die Hände gedrückt", so Weihnachtsmann Klaus Kellner, für den diese Aktion seine letzte als Gemeinde-Weihnachtsmann war. "Über zehn Jahre habe ich mit zwei Kollegen gut zusammenhantiert, nun ist's gut", so Kellner, der beruhigt in den Ruhestand gehen kann, denn er weiß, dass es einen Nachfolger für ihn und somit auch weiterhin drei Seiffener Weihnachtsmänner geben wird.

Da der anschließende Mittagsschlaf des Weihnachtsmannes offenbar sehr tief ausfiel, mussten sich die Mitglieder der Kindertrachtengruppe "Lebendiges Spielzeug" sehr anstrengen, ihn wieder zu wach zu bekommen. Dazu führten sie im Haus des Gastes vor rund 300 Zuschauern das Theaterstück "Der Weihnachtsmann und die Räuber" aus der Feder von Jürgen Einhorn auf.

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