Neue Gruppe tritt erstmals zur Wahl an

Wählergemeinschaft "Bürger für Marienberg" gibt Kandidaten bekannt

Marienberg.

Die noch junge Wählergemeinschaft "Bürger für Marienberg hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl in diesem Jahr bestimmt. Das hat der Fraktionsvorsitzende der Vereinigung, Roberto Jahn, bekanntgegeben. "Wir haben die Vorschläge bei Stadtwahlleiter Bert Meyer eingereicht", sagt Stadtrat Jahn. Ab Montag können Einwohner im Bürgerbüro Marienberg einen Zettel ausfüllen. "Mit ihrer Unterschrift ermöglichen sie es, dass wir uns erstmals zur Wahl stellen können. Pro Wahlkreis werden mindestens 20 Unterstützerunterschriften benötigt", ergänzt Jahn.

Insgesamt stehen 17 Kandidaten auf der Liste der "Bürger für Marienberg" - vier für den Wahlkreis 1 im Gebiet Altstadt, Goldkindstein, Dörfel, Gebirge, Gelobtland und Hüttengrund, drei für den Wahlkreis 2 im Gebiet Hanischallee, Hirschstein, Reitzenhainer Straße, Wüstenschlette, Mühlberg und Mooshaide, weitere sechs für den Wahlkreis 3, der Lauta, Lauterbach, Niederlauterstein, Rittersberg und Pobershau umfasst, sowie vier im Wahlkreis 4, der Zöblitz, Sorgau, Ansprung, Rübenau, Kühnhaide, Reitzenhain und Satzung einschließt.

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Die Wählergemeinschaft stellt sich zwar erstmals zur Wahl. Doch etwas die Hälfte der Kandidaten betritt keineswegs Neuland. Denn acht auf der Liste stehende Männer sitzen bereits im Stadtrat. Im vergangenen Jahr hatten die parteilosen Mandatsträger der CDU-Fraktion im Stadtrat für einen Paukenschlag gesorgt und der Union den Rücken gekehrt. Sie bildeten eine eigene Fraktion "Bürger für Marienberg". Ursache für die Abspaltung war ein Beschluss des CDU-Stadtvorstandes, wonach bei der Wahl 2019 nur noch Parteimitglieder auf der CDU-Liste platziert werden. Die parteilosen Mandatsträger sollten damit quasi zum Eintritt in die Union gezwungen werden.

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