Ohne Abstand und Maske: Kritik am Weihnachtsbummel in Seiffen

Hunderte Gäste sind am ersten Adventswochenende ins Spielzeugdorf geströmt. Viele hätten sich dabei nicht an die geltenden Coronaregeln gehalten, behauptet ein Besucher. Der Bürgermeister zieht Konsequenzen.

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2424 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    14
    MuellerF
    02.12.2020

    @Stefan: Naja, einkaufen umfasst ja (besonders in der Weihnachtszeit) mehr als nur Lebensmittel bzw. Waren aus dem Supermarkt.

  • 21
    9
    Stefan1
    02.12.2020

    Die neuen Maßnahmen sind schon ein Witz, spazieren und Sport treiben, darf ich nur in einem 15 km Radius. Einkaufen gehen, kann ich in Chemnitz, was 45 km Entfernt liegt, weil angeblich meist keine Einkaufsmöglichkeiten im 15 km Radius gibt. Ich habe 10 Supermärkte.

  • 13
    22
    MuellerF
    02.12.2020

    @Schützenfrau: Es geht nicht ums Essen & Trinken- das geht natürlich mit Maske nicht, sondern um die Situation des Anstehens nach Speisen & Getränken.
    Und da wurde eben von Einigen weder Abstand gehalten noch Maske getragen.

    @die wildenfelserin: Ich denke, es ging nicht um " die Ansammlungen", sondern um deren Verhalten. Warum sollte der Mann denn glauben, der einzige Besucher dort zu sein? Das ergibt doch keinen Sinn! Andernfalls hätte er ja nur gesagt "war mir zu voll da" oder sowas.

  • 35
    15
    lax123
    02.12.2020

    Absurder verwirrter Mann. Will eine Bratwurst essen und denunziert die, die das auch wollen. Die Welt ist schlecht geworden.

  • 45
    15
    Deluxe
    02.12.2020

    Es ist schon spannend...
    Da teilt ein Gast aus einem fast 500km entfernten Bundesland die Menschen in Gut und Böse ein und merkt gar nicht, daß er nach seiner eigenen Interpretation selbst zu den "Bösen" gehört.

    Spätestens beim Besuchsgrund in Seiffen (Wurst essen) wird es doch hanebüchen. Man kann sich auch zuhause eine Wirst braten, wenn einem die Coronaregeln so am Herzen liegen. Weil andere aber das gleiche tun wie er, ruft er die Polizei an. Hätte er die Maske während des Essens aufbehalten? War seine geplante Anwesenheit in Seiffen ein Beitrag, um die Zahl der Menschen dort zu reduzieren? Mit welchem Recht schwingt er sich als Denunziant auf, wo er selbst doch genau das gleiche vorhatte?

    In welche Gesellschaft sind wir hier eigentlich hineingeraten?

  • 27
    28
    Schützenfrau
    02.12.2020

    Man kann ja auch gut mit Mundschutz eine Bratwurst essen und Glühwein trinken . Was geht bei Leuten im Kopf vor , die sich dann beschweren wenn kein Mundschutz getragen wird ? Warum sind die eigentlich dort ? Um ihren ,,Petzdienst ,, zu leisten ?

  • 25
    12
    diewildenfelserin
    02.12.2020

    @MuellerF: "Nach einem Einkauf in Neuhausen sind meine Frau und ich am Samstag noch nach Seiffen gefahren, um eine Bratwurst zu essen" und "Diese Ansammlungen ohne Abstand und Mundschutz - das geht zu weit, gerade bei den Coronazahlen in der Region."
    Er kritisierte - so lese ich es - "...diese Ansammlungen ohne ..." Also nochmal meine Frage: Hat er gedacht, er ist der einzige, der ne Bratwurst essen will?

  • 35
    18
    MuellerF
    02.12.2020

    @diewildenfelserin: Der Herr kritisierte nicht die Besucherzahlen, sondern das teilweise sorglose Verhalten (keine Masken & Abstände) der Besucher.
    Steht doch alles im Text...

  • 32
    10
    vonVorn
    02.12.2020

    @87..., falls Sie sich das Foto noch mal anschauen, sind auf den ersten Blick einige zu erkennen die die Maske tragen. Das das alles Erzgebirger auf dem Foto sind, erkenne Sie ,Respekt. Ausserdem habe ich geschrieben, die meisten Coronahotspots, das heist, nicht alle, bitte richtig lesen, nicht gleich meckern.

  • 46
    28
    FromtheWastelands
    02.12.2020

    Nur weiter so, Hauptsache es flennt keiner herum wenn er oder sie sich ansteckt und mit schweren Symptomen ins Krankenhaus muß und dort zu hören kriegt das alle Betten belegt sind, man ihm nicht helfen könne und man wieder nach Hause muß.
    Dann ist es leider zu spät zu sagen hätte man sich lieber dran gehalten.

  • 60
    26
    872889
    01.12.2020

    Genau, @vonVorn. Und wieder sind die anderen schuld... Schon mal aufgefallen, dass z.B. weder der Landkreis Zwickau noch der Landkreis Hildburghausen in unmittelbarer Grenznähe liegen. Und auch das Photo spricht ohnehin seine eigene Sprache.

  • 43
    35
    mops0106
    01.12.2020

    Herr Hoffmann kommt selbst nach Seiffen, um eine Bratwurst zu essen??? und wundert sich dann, dass mehr Leute vor Ort sind. Er kannte die Regelungen nicht, die dort galten zu diesem Zeitpunkt, macht aber gleich mal Meldung bei der Polizei...
    Am Wochenende habe ich im Fernsehen einen Bericht gesehen, da wurde auch vom Andrang im Ort berichtet. Obwohl man sich sicher Mühe gab, passende Bilder zu finden, sah man, dass sich das dort "verlief".
    Die Menschen des Ortes leben von den Touristen, die ja nun nicht mehr kommen dürfen.

  • 45
    38
    diewildenfelserin
    01.12.2020

    @MuellerF: Ich denke, es ist eher Unsinn, was Sie da schreiben. Der Herr aus BW wollte eine Bratwurst essen, hat er gedacht, er ist der Einzige, der das will?
    Und dann noch Anzeige erstatten...

  • 37
    69
    vonVorn
    01.12.2020

    Die Politik macht nur unnützen Unfug, aber einigen reicht es die Erzgebirgler als lernresistent abzutun, wie billig ist das denn? Die ersten die auf den Weihnachtsmarkt rennen zum Männel kaufen sind nur Erzgebiger, glaubt das jemand wirklich? Schon mal aufgefallen das die meisten Coronahotspots in Grenznähe liegen, vielleicht hat es doch was damit zu tun? Gerade auch angesichts der Tatsache das der Möchtegernlockdown wirklich nichts gebracht hat?

  • 28
    26
    Tifi
    01.12.2020

    Also ich verstehe die Erregung! Schließlich kommt man sich total doof vor wenn man jeder Willkür devot nachgekommen ist und dann sieht man Bilder von Orten an denen andere für sich entschieden haben das Risiko zu tragen evtl. sogar weiterzutragen. Woher allerdings das Vertrauen in die Weisheit in Regierung, Landräten und Gesundheitsämtern, mit Blick auf die Ereignisse des Jahres 2020, gerne chronologisch stammt, ist mir unerklärlich. War man allerdings selbst dort... dann zitiere ich Dieter Nuhr. Sie wissen schon !

  • 47
    36
    MuellerF
    01.12.2020

    " Schön, daß sogar extra aus Baden-Württemberg angereist wird, um den Sachsen mal zu zeigen wo es langgeht."

    Unsinn in Reinkultur! Der Besucher hoffte wohl, nebenbei (!) "coronakonform" einen Weihnachtsmarkt besuchen zu können, wurde vor Ort aber eines besseren (bzw. schlechteren) belehrt.

    Der eigentliche Grund für den Besuch war ein anderer, wie der Text verrät:

    "Sein Besuch im Erzgebirge hat einen ernsten Hintergrund. Der Großvater aus Holzhau sei an Corona erkrankt, habe im Krankenhaus um sein Leben gekämpft."

  • 53
    41
    XRayNights
    01.12.2020

    Ich frage mich schon, warum der gut Herr aus Holzhau, was im Kreis Mittelsachsen liegt, extra in den Erzgebrigskreis kommt. Einkaufen kann er auch in Frauenstein, Rechenberg oder Sayda.
    In Seiffen war vom Gedränge her auch nicht mehr los wie in der Chemnitzer Innenstadt, oder in den Einkaufszentren. Der Großteil hat Maske getragen, hat in den Geschäften Abstand gehalten und die Polizei hat auch keine Verstöße festgestellt.

  • 110
    28
    TWe
    01.12.2020

    @MuellerF
    "Nach einem dreiviertel Jahr Corona & der Infektionslage im Erzgebirge nix gelernt?"

    Ich denke, das trifft es. Die aus der Region angeführten Ursachen für die hohen Infektionszahlen sind ja mannigfaltig. Sie werden wahlweise zurückgeführt auf die tschechischen Nachbarn, auf falsch-positive Corona-Tests, falsche Statistiken des RKI, den Landrat Vogel und was weiß ich noch alles...

    Freiwillige Selbstbeschränkung aus Rücksichtnahme auf andere scheint leider kaum verbreitet zu sein.

    Im Seiffener Fall trifft das auf die Gewerbetreibenden und die Kommune offenbar genauso zu, wie auf die Gäste. Ich frage mich manchmal, ob irgendwer auch bis übermorgen denkt. Wenn das so weiter geht, ist in ERZ in ein, zwei Wochen alles zu und es wird kein einziges Männel mehr verkauft.

  • 55
    97
    Deluxe
    01.12.2020

    Denunziantentum in Reinkultur. Schön, daß sogar extra aus Baden-Württemberg angereist wird, um den Sachsen mal zu zeigen wo es langgeht. Unglaublich...

    Wer alle Weihnachtsmärkte absagt, der braucht sich doch nicht zu wundern, wenn die Leute in die Spielzeugdörfer fahren. Wo sollen sie sonst erzgebirgische Holzkunst kaufen und ein wenig weihnachtliches Flair empfinden? Im Internet? Virtueller Lichterglanz?

  • 92
    19
    435200
    01.12.2020

    @MuellerF
    Hier die Kommune allein als unverantwortlich zu bezeichnen halte ich für falsch.

    Das Verhalten der Zugereisten und Gäste ist ebenfalls unverantwortlich. Auch wenn es nach den Verordnungen noch "erlaubt" war/ist, muss man nicht jedes kleinste Schlupfloch irgendwie bis zum Äußersten ausreizen und ausnutzen.

    Wer verantwortungsvoll handeln will, bleibt zur Zeit einfach freiwillig so weit wie möglich zu Hause und verzichtet eben mal auf den EInkaufsstress.
    Ein selbstgemachter Glühwein zu Hause ist übrigens meistens besser und billiger als die aufgewärmte und verdünnte Tetrapackplörre zu Schampus-Preisen auf einem Weihnachtsmarkt.

  • 114
    45
    872889
    01.12.2020

    Wieder ein tolles Beispiel dafür, dass Gebote von vielen nicht eingehalten werden. Also müssen wohl oder übel mehr Verbote her, welche dann aber auch vollzogen und entsprechend konsequent durchgesetzt werden müssen.

  • 52
    109
    typewriter
    01.12.2020

    Könnte ein Hinweis sein, dass diesen Unsinn kaum noch einer ernst nimmt.

  • 117
    43
    MuellerF
    01.12.2020

    Einfach unverantwortlich von der Kommune, kein entsprechendes Hygienekonzept von Beginn an zur Auflage für den Markt zu machen. Wie man sieht, wurde das von zu Vielen als Einladung verstanden, den Infektionsschutz zu missachten.
    Nach einem dreiviertel Jahr Corona & der Infektionslage im Erzgebirge nix gelernt? Beschämend!

  • 52
    129
    fpleser
    01.12.2020

    wer sich aus Angst einsperren will kann das machen, wer nicht, kann spazieren gehen.