Olbernhau lässt Verkehr untersuchen

Stadträte hinsichtlich der Notwendigkeit uneins

Olbernhau.

Die Stadt Olbernhau lässt ein Verkehrskonzept für rund 25.000 Euro erarbeiten. Während der Sitzung der Stadträte wurde über die Vergabe an ein Unternehmen beraten. Das Gremium stimmte zwar zu. Doch nicht jedes Ratsmitglied zeigte sich hinsichtlich der Ausgabe einverstanden. So kam im Zuge der Diskussion die Frage auf, ob das Konzept überhaupt noch notwendig ist.

Besonders Matthias Polster (FDP) äußerte Bedenken. Er erinnerte an die Ausgangslage. Vor dem Bau des Rewe-Marktes auf der Kuhwiese und der benachbarten Sparkasse sei ungewiss gewesen, wie sich die Verkehrsströme entwickeln und ob das Aufkommen an Fahrzeugen deutlich steigt. Inzwischen habe sich gezeigt, dass die einstigen Befürchtungen nicht eingetreten sind. "Das Verkehrschaos blieb aus", so Polster. Er sehe daher keine Notwendigkeit, so viel Geld für das Erstellen eines Verkehrskonzeptes auszugeben.

Andere Räte vermochten diese Einschätzung nicht zu teilen. So sagte Hartmut Tanneberger (SPD), dass das Konzept über das Verkehrsaufkommen hinausreiche. Es beziehe etwa den Öffentlichen Personennahverkehr ein. "Es ist kein rausgeschmissenes Geld." Guido Kolberg (CDU) schloss sich an. Das Konzept berücksichtige auch die Parkplatzsituation. Für die Stadt sei es sinnvoll, wenn ein neutraler Fachmann die Situation bewerte. (geom)

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