Olbernhau stockt Kita-Plätze um 30 auf

Stadt will der hohen Nachfrage auch künftig gerecht werden

Olbernhau.

Wegen des anhaltend hohen Bedarfs schafft die Stadt Olbernhau in der Kindertagesstätte "Schwalbennest" Krippen- und Kindergartenplätze. Jeweils 15 kommen hinzu, sodass sich die Anzahl von 60 auf 90 erhöht.

Zugleich fallen im "Schwalbennest" die Hortplätze weg. Die 99 Kinder sollen in den neuen Hort an der Goethe-Grundschule umziehen. Im Zuge dessen werden im "Schwalbennest" Räume frei, wodurch die Aufstockung erst möglich wird. Die Olbernhauer Stadträte stimmten dem Grundsatzbeschluss bereits zu. Somit können die Änderungen rasch in Kraft treten. Laut Hauptamtsleiter Benjamin Flor erfolgt der Umzug der Hortkinder voraussichtlich mit den Winterferien.

Für die im "Schwalbennest" anstehenden Umbauarbeiten und die Ausstattung will die Stadt zwei Förderprogramme nutzen. Die Mittel kommen vom Freistaat Sachsen und vom Bund. Die Höhe beläuft sich auf insgesamt etwa 226.000 Euro. Hinzu kommen Eigenmittel, sodass unter dem Strich eine Gesamtsumme in Höhe von 276.000 Euro steht.

Die zusätzlichen Kindergartenplätze sollen zum neuen Schuljahr zur Verfügung stehen. Bei den Krippenplätzen dauern die Arbeiten länger, sie sind aufwendiger. So müssen die Sanitäranlagen an die Bedürfnisse der Jüngsten angepasst werden. Die Nutzung der Krippenplätze soll zum Schuljahresstart 2022 möglich sein. Sollte darüber hinaus der Bedarf weiter steigen, seien in der Kindertagesstätte "Schwalbennest" weitere Kapazitäten vorhanden, so Benjamin Flor. Die Entwicklung hinsichtlich der Kinderanzahl gestalte sich in Olbernhau positiv. Die Einrichtungen seien gut ausgelastet.

Die Gesamtzahl der Plätze setzt sich in Zukunft wie folgt zusammen. Im Krippenbereich (inklusive Tagesmütter) stehen in Olbernhau 145 zur Verfügung. 318 Mädchen und Jungen können in den Kindergärten betreut werden. Die Horte umfassen rund 300 Plätze. Damit könne allen interessierten Familien ein Platz angeboten werden, fasst Flor zusammen. Wartelisten gebe es keine. Die Betreuungsquote liege zwischen 60 und 65 Prozent. Alle anderen Kinder werden von den Familien selbst betreut oder besuchen Einrichtungen in den Nachbarkommunen.

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