Ortsumgehung: Freistaat rückt von geplantem Trassenverlauf ab

Trotz der verworfenen Planung ist das Neubauvorhaben nicht vom Tisch. Inzwischen werden neue Routen geprüft - ungeachtet der großen Ablehnung.

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    fnor
    27.07.2020

    Ich habe was dagegen, weil ich als Anwohner der B 171 keine Transitstrecke vor der Haustür möchte. Der jetzige Verkehr geht durch den Ort und hält ihn am Leben. Die Planung dauert doch keine 100 Jahre, die Meisten werden den Bau noch erleben. Die Straße bei Falkenbach war auch plötzlich da. Wenn das LaSuV schnell bauen will, schafft es das auch. Nur manchmal will es eben nicht schnell sein.

  • 4
    1
    Haecker
    26.07.2020

    @fnor und @vonVorn: Was regen Sie sich auf? Die Planungs- und Genehmigungsverfahren sind so umfangreich und langwierig, dass Sie in Ihrer aktiven Zeit kaum noch den Bau dieser Straßen erleben werden!

  • 8
    1
    XRayNights
    26.07.2020

    Um das ganze aufzuhalten hilft es nur wenn die Wolkensteiner ein paar seltene Fledermäuse oder Lurche finden, oder zu ihnen umsiedeln. Was die Menschen wollen ist dem Amtsschimmel in Berlin egal.
    Wenn beim LASUV plötzlich Millionen da sind, dann sollen sie lieber die Bewohner von Schönfeld (B95) oder Hohndorf (B174) vom Verkehr befreien.

  • 11
    1
    fnor
    26.07.2020

    @Sterntaler Lebenszeit gewinnt man nicht. Das wurde schon untersucht. Berufspendler akzeptieren im Schnitt ca. 30 Min Arbeitsweg pro Strecke. Mit Ausbau der Straßen sind diese Jahre später noch immer 30 Min unterwegs, weil sie dann weiter fahren. Die B 101, welche nach Falkenbach verlegt werden soll, hat den Anwohnern eine Ortsumgehung beschert. Dadurch ist es jetzt lauter und belastender als zuvor. Für Berufspendler ist es zwar blöd aber die Verkehrsreduktion schafft die Ruhe. Da müssten sich Arbeitgeber mal bewegen und sich auf dem Land niederlassen und nicht nur in Chemnitz. Ebenso würde eine gute Zugverbindung beim Pendeln helfen.

  • 13
    0
    vonVorn
    26.07.2020

    @Sterntaler, mag sein, bloss für Wolkenstein gilt das was Sie sagen nun mal nicht.

  • 10
    11
    gelöschter Nutzer
    26.07.2020

    Ortsumgehungen für die Bundesstraßen sind im Erzgebirge dringend notwendig. Viel zu viel wurde in den letzten 30 Jahren verschlafen. Siehe die B101 zwischen Annaberg und Aue und die B95 zwischen Annaberg und Chemnitz. Es ist kaum möglich, beruflich die eigentlich paar Kilometer zwischen den größeren Städten in angemessener Zeit zurück zu legen. Was hier durch das Rumgeeier an Lebenszeit und Sprit verschleudert wird! Welche Belastungen die Anwohner der Straßen in den Orten tragen! Leugnen kann man dies nur, wenn man kurze Arbeitswege hat oder von der Stütze lebt.

  • 17
    0
    Inke
    26.07.2020

    Es gibt ganz andere B-Strecken, die schon ewig auf einen grundhaften Ausbau warten. So zum Beispiel die B180 zwischen Flöha und Gornau. Der Status einer Bundesstraße erscheint einem besonders zwischen Erdmannsdorf und Kunnersdorf eher wie ein schlechter Scherz. Warum sollen in Wolkenstein Millionen verschleudert werden, obwohl das Projekt von einer großen Mehrheit überhaupt nicht gewollt und gebraucht wird?

  • 13
    2
    vonVorn
    26.07.2020

    Es klingt nicht nur nach DDR es ist DDR! Keiner will die Umgehung aber das Gesetz schreibt vor das Sie gebaut wird. Das kommt eben dabei raus wenn in der Politik und bei den Beamten der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet ist.

  • 24
    3
    fnor
    25.07.2020

    Weil ein Plan Bedarf für eine Umgehung vorschreibt, welche die Anwohner zusätzlich belastet, wird gebaut. Klingt nach DDR. Es werden sinnlose neue Straßen für viel Geld gebaut. Die bestehenden Straßen zerbröckeln, weil kein Geld für den Erhalt da ist.