Pfefferkuchenfrau im Zentrum

Ein Kettensägenschnitzer hat Olbernhau um eine Sehenswürdigkeit reicher gemacht. Die Händler wünschen sich noch mehr.

Olbernhau.

Markus Baumgart hat am Samstag im Olbernhauer Stadtzentrum aus einem Eichenstamm eine hölzerne Pfefferkuchenfrau entstehen lassen. Um Kunden speziell an den verkaufsoffenen Wochenenden mehr als offene Geschäfte bieten zu können, haben sich die Händler der Innenstadt wie schon 2017 auch in diesem Jahr wieder einiges einfallen lassen. Diesmal: einen Auftritt des aus Olbernhau stammenden Kettensägenschnitzers.

"Ich hatte zunächst eine grobe Idee im Kopf und dann beim Sägen gesehen, was mit dem Holz möglich ist", sagte Markus Baumgart, der zunächst den Beruf des Holzspielzeugmachers lernte und 2008 erste Versuche mit dem Schnitzen per Kettensäge unternahm. "Der Pilz, an dem ich da mehrere Stunden herumgeschnitten habe, steht noch heute in meinem Hof", so der Voigtsdorfer schmunzelnd.

Obwohl unter seinen geschickten Händen bisher eine Vielzahl von Holzskulpturen entstanden sind, war noch nie eine Pfefferkuchenfrau darunter. Unter den Augen zahlreicher Passanten und Verwendung von verschiedenen Kettensägen formte er in rund fünf Stunden eine 1,75 Meter hohe und 250 Kilogramm schwere Pfefferkuchenfrau.

"Wir können uns gut vorstellen, in den nächsten Jahren noch den Nussknacker und das Reiterlein sägen zu lassen. Auf jeden Fall wird die Pfefferkuchenfrau einen festen Platz im Stadtzentrum bekommen, wo sie ganzjährig zu sehen sein wird", sagte Marco Hunger, Leiter der Innenstadtinitiative.

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