Planer soll schon jetzt neuen Anbau vorbereiten

Schulstandort in Lengefeld wird erweitert - Baustart ist für 2020 vorgesehen

Pockau-Lengefeld.

Die Stadt Pockau-Lengefeld will den Schulstandort in Lengefeld erweitern. Nun wird das Vorhaben konkreter. Ein Planer wird beauftragt, er soll die Erweiterung vorbereiten und die nötigen Details ausarbeiten. Die Pockau-Lengefelder Stadträte stimmten der Beschlussvorlage zu.

Die Planung soll von einem Unternehmen aus Dresden ausgeführt werden. Kosten: rund 16.500 Euro. Dabei standen zunächst deutlich höhere Ausgaben im Raum. Eine andere Firma hatte angeboten, den Auftrag für etwa 23.500 Euro auszuführen. Eine Beschlussvorlage war bereits ausgearbeitet worden. Als kurzfristig das günstigere Angebot einging, wurde im Rathaus zügig umgedacht. So konnte den Räten auf kurzem Wege eine Tischvorlage vorgelegt werden, über die sie letztlich abstimmten. Ihre Entscheidung fiel einstimmig.

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"Der geplante Baustart ist für das kommende Jahr vorgesehen", sagte Bürgermeister Ingolf Wappler auf Nachfrage. Er hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass die Kosten voraussichtlich zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. Die Stadt will Fördermittel nutzen. Ein Antrag sei bereits im August 2018 gestellt worden. Laut dem Bürgermeister befindet er sich gerade bei der Sächsischen Aufbaubank in Bearbeitung. Bis zur Bewilligung will die Stadt nicht warten. Die Zeit drängt. Daher wird bereits jetzt mit der aufwendigen Planung bis hin zum Antrag auf Baugenehmigung begonnen. Das Ziel: Noch in diesem Jahr soll sie abgeschlossen werden.

Bei dem Anbau handelt es sich um eines der größten Projekte der kommenden Jahre. Der Lengefelder Schulstandort soll deutlich aufgewertet werden. Ursprünglich war vorgesehen, nur den Keller trockenzulegen und das Dachgeschoss auszubauen. Es habe sich aber gezeigt, dass ein Anbau die bessere Lösung ist, so Wappler. Der Bedarf ist jedenfalls vorhanden. Neue Klassenzimmer werden benötigt. Darüber hinaus ist unter anderem eine Mensa vorgesehen, die nicht nur den Oberschülern, sondern auch den Grundschülern zugute kommt. Damit nicht genug: Als eigenständige Maßnahme werden in diesem Jahr in beiden Einrichtungen Klassenräume erneuert. Dafür sind rund 267.000 Euro vorgesehen.

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