Planung für Anbau vergeben

Die Oberschule in Lengefeld erhält einen zusätzlichen Gebäudeteil. Dafür hat der Stadtrat nun erste Leistungen vergeben. In einem Fall ist jedoch ein zweiter Anlauf nötig.

Lengefeld.

Es ist der erste Schritt von der Idee hin zum konkreten Bau: Der Stadtrat von Pockau-Lengefeld hat während seiner jüngsten Sitzung die ersten Planungsleistungen für einen zusätzlichen Gebäudeteil der Lengefelder Oberschule vergeben.

Der vorgesehene dreistöckige Anbau soll künftig zusätzliche Klassenzimmer sowie die Mensa der Schule beherbergen. Bevor die Volksvertreter über die Beschlussvorlagen abstimmten, gab es bereits in der Bürgerfragerunde die erste Wortmeldung aus dem Publikum: Ob die neu entstehenden Klassenzimmer ausschließlich für die Oberschule vorgesehen seien oder auch die Grundschüler in dem neuen Klassenzimmern unterrichtet werden, wollte ein Elternrat wissen. Beide Schulen sind in dem Gebäude untergebracht. Laut Bürgermeister Ingolf Wappler (CDU) werde schwerpunktmäßig für die Oberschule gebaut, "aber natürlich haben wir es auf dem Schirm, dass auch bei der Grundschule Bedarf herrscht".

Anschließend hatte der Stadtrat über fünf Planungsleistungen zu entscheiden. Ein Pirnaer Unternehmen wurde unter anderem damit beauftragt, einen Brandschutznachweis sowie Bauvermessungen zu erstellen. Auf Nachfrage von Stadtrat Steffen Hauck (CDU) bestätigte Bürgermeister Wappler, dass das Planungsbüro auch die Bauüberwachung übernehmen werde. Gesamtkostenpunkt: knapp 95.000 Euro. Weitere Beschlüsse umfassen die Vergabe der Planungen für Statik und Tragwerk des Anbaus. Die Summe der Zuschläge, über die das Gremium am Dienstag zu entscheiden hatte, beläuft sich auf rund 174.000 Euro. Alle der insgesamt vier Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Bei einer Entscheidung ist indes ein zweiter Anlauf nötig. Eigentlich sollte in der Stadtratssitzung auch die Planung der Außenanlagen vergeben werden. Wie Ingolf Wappler bereits vorab informierte, sei auf eine entsprechende Ausschreibung jedoch nur ein Angebot eingegangen. Dieses sei aber unvollständig gewesen. Die Stadt Pockau-Lengefeld plant nun, den Zuschlag aus der freien Hand, also ohne erneute Ausschreibung, zu vergeben.

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