Planungen für Gerätehaus Pfaffroda vergeben

Elektrotechnik, Heizung und die sanitären Anlagen müssen erneuert werden. Der Technische Ausschuss des Olbernhauer Stadtrates hat den Zuschlag für die Konzipierung an zwei Büros erteilt.

Pfaffroda/Olbernhau.

Der Umbau der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Pfaffroda zum Gerätehaus für die freiwillige Feuerwehr ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Der Technische Ausschuss des Olbernhauer Stadtrates hat in seiner jüngsten Sitzung zwei Büros mit der Planung von Bauabschnitten beauftragt.

Damit die Stadt Fördergeld für das Projekt beantragen kann, hatte die Verwaltung im April des zurückliegenden Jahres einen Antrag bei der sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt, den Ortskern von Pfaffroda mit in das Förderprogramm "Stadtumbau" aufzunehmen. Im Oktober bat Olbernhau dann die SAB um eine förderrechtliche Beurteilung für das Projekt. Die SAB stimmte daraufhin dem Vorhaben grundsätzlich zu, womit eine Förderung möglich ist. Auch ein zweites Großprojekt kann von dieser Erweiterung des Förderprogramms profitieren: das Pfaffrodaer Schloss.

Ein Zschopauer Unternehmen erhielt nun den Zuschlag, die Elektrotechnik des Gebäudes zu planen. Kostenpunkt: 19.900 Euro. In einem zweiten Beschluss vergaben die Ausschussmitglieder Planungsleistung für die Bereiche Sanitär-, Gas-, und Heizungsanlagen sowie Belüftung an ein Büro aus Burkhardtsdorf. Die Gesamtkosten für diesen Abschnitt beziffern sich auf 117.100 Euro. Beide Zuschläge wurden jeweils einstimmig vergeben.

Olbernhau plant, das Gebäude der ehemaligen Gemeindeverwaltung an der Freiberger Straße grundhaft umzubauen. Im Erdgeschoss sollen Umkleide- und Sanitärräume für die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr entstehen. Während die Umkleideräume eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erhalten sollen, sind für die Sanitärräume Einzelentlüftungsgeräte vorgesehen.

Für die vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr wird zudem eine Abgasabsauganlage installiert, ebenso eine Druckluftanlage für die Druckhaltung der Fahrzeuge. Künftig sollen die Räume mit einer Gaszentralheizung, die mit Flüssiggas betrieben wird, beheizt werden. Der dazu nötige Gastank wird außerhalb des Gebäudes errichtet. Im Obergeschoss sollen Verwaltungs- und Schulungsräume entstehen.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...