Rainer Findeisen erneut in Landessynode

Marienberger Superintendent will sich weiter Finanzen widmen

Flöha/Marienberg.

Rainer Findeisen, Superintendent des Kirchenbezirks Marienberg, ist erneut in die Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen berufen worden. Er ist eines von 80 Mitgliedern des Kirchenparlaments, die in den kommenden sechs Jahren die Interessen der rund 560 sächsischen Kirchgemeinden und Kirchspiele vertreten sowie als gesetzgebendes Organ fungieren.

Der 55-Jährige tritt damit seine insgesamt vierte Legislaturperiode an. Vor 18 Jahren wurde er im Kirchenbezirk Glauchau erstmals in die Synode gewählt, danach von der Landeskirchenleitung als jeweils einer von vier Superintendenten berufen. Bisher als stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses tätig, möchte sich Rainer Findeisen auch künftig Haushaltsfragen widmen. Sein Ziel: weiterhin für einen ausgeglichenen Etat sowie eine ordentliche Finanzausstattung der Kirchgemeinden zu sorgen.

Die Aufgabe, den rund 200 Millionen Euro umfassenden Etat zu verwalten, dürfte sich aufgrund sinkender Steuereinnahmen infolge der Corona-Krise in diesem Jahr noch schwieriger gestalten. "Es wird derzeit an einem Konzept gearbeitet, diese Ausfälle zu kompensieren, dass das so wenig wie möglich zu Lasten der Gemeinden geht", sagte Rainer Findeisen am Mittwoch. "Fakt ist jedoch: Die Zuschüsse an die Gemeinden werden sinken, manche schönes Projekt, vor allem Bauvorhaben, ist vorerst nicht mehr umsetzbar." Auch Kurzarbeit, die bisher weitgehend vermieden werden konnte, stehe zur Debatte, legte das Mitglied der Landessynode dar.

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