Seiffen: Schule soll bis Anfang November saniert werden

Gemeinde lässt zusätzliche Malerarbeiten am Gebäude ausführen

Seiffen.

Es ist eine Frage, die viele Eltern in Seiffen derzeit bewegt: Kann die Sanierung der Grundschule im Ort bis zum Ende der Oktoberferien abgeschlossen werden? Einen entsprechenden Termin hatte Bürgermeister Martin Wittig (CDU) noch vor eineinhalb Monaten genannt und während der jüngsten Gemeinderatssitzung wiederholt.

Mittlerweile gibt es jedoch einen neuen Sachstand. Der geplante Sanierungsabschluss verschiebt sich auf Anfang November. "Wir planen aktuell mit der 45. Kalenderwoche", so Wittig. Ursache für die erneute Verzögerung seien Malerarbeiten im Gebäude sowie eine notwendige Reinigung nach Abschluss der Arbeiten. Zur Gemeinderatssitzung hatte der Seiffener Bürgermeister noch informiert, dass diese nicht in der Kostenplanung kalkuliert gewesen seien, sich aber im Laufe der Sanierung als notwendig erwiesen hätten. Deshalb habe die Gemeinde unterdessen ein entsprechendes Angebote über rund 30.000 Euro eingeholt, sagte der Seiffener Bürgermeister am gestrigen Mittwoch auf Nachfrage. Für die Erneuerung kalkulierte die Gemeinde ursprünglich Gesamtkosten von rund 445.000 Euro, davon stammen 400.000 Euro aus Fördermitteln vom Freistaat, 45.000 Euro beträgt der Eigenanteil der Kommune. Dieser Rahmen kann laut Bürgermeister Wittig auch eingehalten werden.

Für die Seiffener Grundschüler bedeutet die Verzögerung, dass sie etwas länger am Ausweichstandort in Heidersdorf unterrichtet werden. Für diesen Fall hatte die Gemeinde vorgesorgt. Es gab entsprechende Absprachen, dass sowohl die Heidersdorfer Einrichtung wie auch der Schülerverkehr zur Verfügung stehe, wenn dies nötig wird, so Wittig.

Dennoch gab es weitere Fragen seitens der Gemeinderäte. So erkundigte sich Mike Dienel (CDU) nach den Ergebnissen der Messung des Baubiologen. In der Schule musste der Estrich entfernt werden, da dieser an einigen Stellen kontaminiert war. Dienel vermutete, dass sich dabei Staub entwickelt und an unzugänglichen Stellen abgelagert haben könnte.

Dem entgegnete Martin Wittig, dass der Estrich sachgemäß entfernt worden sei. Um sich davon zu überzeugen, wurde ein Termin vor Ort mit den Gemeinderäten vereinbart.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...