Seiffener Schule wird in den Ferien saniert

Fördermittel übergeben - Gemeinderat beschließt erste Bauvorhaben

Seiffen.

Kultus-Staatssekretär Herbert Wolff hat Seiffens Bürgermeister Martin Wittig am Mittwoch einen Fördermittelscheck über 400.000 Euro übergeben. Das Geld stammt aus dem Programm "Brücken in die Zukunft II" des Freistaates und sei ein Signal aus Dresden für die Region, sagte der bei der Übergabe anwesende Landtagsabgeordnete Jörg Markert (CDU). Mit den Fördermitteln soll nun die Grundschule im Ort saniert werden.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Seiffener Gemeinderat unterdessen die Weichen für das Vorhaben gestellt. Die Sanierungsarbeiten seien in Abstimmung mit der Schulleitung und den Eltern abgesprochen worden und werden weitestgehend in den Ferien umgesetzt, so Wittig. Erste Etappe des Vorhabens bildet die Erneuerung des Bodenbelags in mehreren Zimmern.


Allerdings gibt es in diesem Bereich noch offene Fragen. So wollte Gemeinderat Marco Barthel (WV Feuerwehr) wissen, ob nur der Belag oder auch der darunter befindliche Estrich ausgetauscht werden müsse. Eine Geruchsbelästigung lasse vermuten, dass der Estrich kontaminiert sein könnte, bestätigte Wittig. Es sei dazu eine Untersuchung notwendig. Die Bodensanierung soll deshalb im PC-Zimmer der Schule beginnen, da dort die Geruchsbelästigung am stärksten wahrnehmbar sei. Zunächst müsse ein Baubiologe den Boden untersuchen, die Ergebnisse würden dann als Referenz für die übrigen Zimmer gelten. Insgesamt kalkuliert die Gemeinde für diesen Bauabschnitt rund 75.600 Euro ein.

Nicht nur im Innenbereich, sondern auch an der Fassade wird an der Seiffener Grundschule während der Sommerferien gearbeitet. Für rund 35.500 Euro erneuert eine Firma aus Großolbersdorf die Gebäudedämmung. Das dazu nötige Gerüst schlägt mit rund 9500 Euro zu Buche. Alle Beschlüsse segnete der Gemeinderat einstimmig ab.

Die Sanierung von Außenfassade und Bodenbelag besitzen laut Martin Wittig Priorität. Es sind aber nicht die einzigen Vorhaben im Rahmen der Schulsanierung. Als nächster Schritt steht die Erneuerung des Kellers samt der sanitären Einrichtungen der Turnhalle auf dem Plan. Den Abschluss soll danach die Sanierung der Außenfassade der Turnhalle bilden. Insgesamt veranschlagt das Spielzeugdorf für die Bauarbeiten rund 445.000 Euro. Davon muss Seiffen einen Eigenanteil von rund 45.000 Euro aufbringen.

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