Serben und Moldauer werden abgeschoben

Bundespolizisten verhindern mehrere unerlaubte Einreisen

Reitzenhain.

Die Bundespolizei hat am Wochenende in Reitzenhain unerlaubte Einreisen von jeweils drei Serben und Moldauern verhindert. Demnach kontrollierten am Sonnabend gegen 8.20 Uhr Beamte einen Ford Transit mit serbischer Zulassung. Darin befanden sich neben dem serbischen Fahrer eine 24-jährige Frau und ein 46-jähriger Mann, ebenfalls Serben. Im Zuge der Befragung erhärtete sich der Verdacht der unerlaubten Einreise, heißt es in einer Mitteilung.

Die beiden Mitfahrer gaben an, nach Leipzig reisen zu wollen. Die Frau hatte jedoch kein Geld, um ihren Aufenthalt zu finanzieren. Die Überprüfung des 46-Jährigen ergab, dass er seine zulässige visafreie Aufenthaltsdauer von 90 Tagen bereits überschritten hatte (erlaubte visafreie Einreise: 90 Tage in einem Bezugszeitraum von 180 Tagen). Gegen den Fahrer erhärtete sich der Verdacht des Einschleusens. Alle drei wurden am Sonntag nach Einleitung der Ermittlungsverfahren abgeschoben.

Am Sonntag hielten die Beamten gegen 16 Uhr einen Mercedes Sprinter mit moldauischer Zulassung an. Besetzt war dieser mit fünf moldauischen Staatsangehörigen. Bei der Einreisebefragung machten drei von ihnen widersprüchliche und unglaubwürdige Angaben zu Reiseziel und -zweck. Des Weiteren verfügten sie nicht über genügend Geld, heißt es weiter. Die Ermittlungsverfahren gegen die drei Moldauer wurden eingeleitet, und die Abschiebung in die Tschechische Republik sollte am gestrigen Montag erfolgen. (bz)


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