Silberkeller sorgt für den vierten Stern

Das Hotel Saigerhütte in Olbernhau ist vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband neu klassifiziert worden. Die Kriterien wurden übererfüllt.

Olbernhau.

Brit und Markus Gorny strahlten gestern mit vier Sternen um die Wette: Ihr Hotel Saiger- hütte in Olbernhau wurde neu klassifiziert und erreichte, nachdem es seit 1998 drei Sterne führen durfte, bei einer erneuten, alle drei Jahre stattfindenden Klassifizierung, erstmals den vierten Stern. Das hochwertige Ambiente der sogenannten 'First Class' samt Service können Gäste dort aber schon länger genießen.

"Das Hotel trägt unter den drei Sternen seit 2001 den Zusatz Superior. Daran erkennt der Gast, dass er ein deutliches Mehr an Einrichtung, Service und Dienstleistung geboten bekommt", sagte Franziska Luthardt vom Regionalverband Chemnitz des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), die als Mitglied der Klassifizierungskommission die geforderten Kriterien überprüft hat.


"Für die Klassifizierung gibt es 270 Kriterien, die mit Punkten bewertet werden. Für vier Sterne sind 400 Punkte erforderlich. Das Hotel lag mit 430 Punkten deutlich darüber", so Franziska Luthard, die die Klassifizierungsurkunde samt des Schildes für die Außenkennzeichnung in dem Raum des Hotels übergab, der für den vierten Stern den Ausschlag gab.

"Bisher fehlte uns eine Hotelbar beziehungsweise ein Raum mit Barcharakter, der für die Klassifizierung erforderlich ist", erklärt Markus Gorny. Dieser Raum, der jetzt den Namen Silberkeller trägt, wurde innerhalb eines reichlichen Vierteljahres geschaffen und kann auch als kleiner Veranstaltungsraum genutzt werden. "Dafür musste unsere finnischen Sauna weichen", so Gorny, der derzeit Planungen für einen neuen Saunabereich im Garten des Hauses vorantreibt.

Die Hoteliers, Brit und Markus Gorny, sehen sich mit dem nun vierten Stern in ihrer Arbeit bestätigt. "Wir haben seit vielen Jahren eine Zimmerauslastung von über 60 Prozent", erklärt Brit Gorny. Damit dies so bleibt, sind ihren Angaben zufolge aber ständig jede Menge kleinere und auch größere Investitionen angesagt. "Beispielsweise werden alle der insgesamt 31 Zimmer mit 60 Betten kontinuierlich renoviert. Derzeit werden zudem alle Bäder grundhaft überholt."

Entscheidend für die erfolgreiche Klassifizierung waren und sind nach Auffassung der Gornys auch ihre Mitarbeiter. "Derzeit haben wir 16 Beschäftigte in Vollzeit. Viele davon sind seit mehr als 15 Jahren im Betrieb. Drei junge Mitarbeiter sind in der Ausbildung und ab Herbst werden wir von einer BA-Absolventin mit Bachelorabschluss unterstützt", sagt Brit Gorny, die 1997 mit ihrem Mann den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und die historische Hüttenschänke nebst dem daneben liegenden Haus des Anrichters erwarb und zu einem Hotel ausbaute, das über ein Restaurant, vier Veranstaltungsräume im Hotel, einer Terrasse im Restaurant sowie einen Wohlfühlgarten verfügt.

Geachtet wird auch darauf, dass die Umwelt durch den Hotelbetrieb nur so gering wie möglich belastet wird. Besonders in den letzten fünf Jahren wurden dahingehend viele Maßnahmen umgesetzt.

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