Sperrung wird planmäßig aufgehoben

Der Fertigstellungstermin für die Arbeiten an der Staatsstraße 221 kann eingehalten werden. Damit ist auch ein Ende des Umleitungsärgers in Sicht.

Marienberg/Großrückerswalde.

Es sind gute Nachrichten für Autofahrer. Auf Nachfrage von "Freie Presse" teilt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit, dass die Vollsperrung zwischen Marienberg und Großrückerswalde zum geplanten Termin aufgehoben werden kann. Damit dürften besonders die Anwohner im Großrückerswalder Oberdorf aufatmen.

Seit dem 13. September wird die Staatsstraße 221 zwischen den beiden Ortseingängen umfangreich saniert. Die schon mehrfach geflickte Schlaglochpiste erhält einen neuen Belag. "Die Bauarbeiten kommen planmäßig voran, der Fertig- stellungstermin kann aus heutiger Sicht eingehalten werden. Auch an den geplanten Kosten von 459.000 Euro hat sich nichts geändert", erklärt Lasuv-Sprecher Franz Grossmann. Bauende bleibt somit der 25. Oktober.

Dann endet auch der Ärger über die Umleitung. Die erfolgt regulär in beiden Richtungen über Marienberg, Wolkenstein, Schönbrunn und Streckewalde bis Boden. Normalerweise benötigen Kraftfahrer für die nicht einmal vier Kilometer lange Strecke von der Bergstadt nach Großrückerswalde etwa fünf Minuten. Die Umleitung hingegen umfasst annähernd 20 Kilometer. Fahrtzeit: fast eine halbe Stunde.

Ortskundige kürzen daher über die deutlich schnellere Sieben-Kilometer-Variante über die Bundesstraße 174, die Kreisstraße 8150 und das Großrückerswalder Oberdorf ab. Sogar Lkw nutzten die enge Kreisstraße. Das hat Spuren hinterlassen. Auf die tiefen Rillen an den Fahrbahnrändern wurde bereits reagiert und die schmale Kreisstraße für Lkw mit Ausnahme des Lieferverkehrs gesperrt. Für mehr Sicherheit gilt im sonst eher verkehrsarmen Großrückerswalder Oberdorf zudem Tempo 30 statt 50. Doch mit der Fertigstellung der Staatsstraße ist auch ein Ende der Verkehrsbelastung in Sicht.

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