Spezialkräfte transportieren Feuerwerk ab

Bundespolizisten finden in Reitzenhain Pyrotechnik

Reitzenhain.

Knapp 500 Feuerwerkskörper - die Hälfte davon erlaubnispflichtig beziehungsweise nicht zugelassen - haben Bundespolizisten am ersten Feiertag in einem Fahrzeug in Reitzenhain gefunden. Sie kontrollierten den Pkw mit deutschem Kennzeichen demnach gegen 22 Uhr. Im Fahrzeug befanden sich drei irakische Staatsangehörige (29, 27, 14 Jahre). Die Drei gaben an, die Feuerwerkskörper in Tschechien gekauft zu haben. Die Netto-Explosivmasse lag über fünf Kilogramm.

Die Pyrotechnik wurde sichergestellt und musste aufgrund der hohen Explosivmasse von Spezialkräften der Bundespolizei (Entschärferdienst) abgeholt und transportiert werden, so die Bundespolizeiinspektion Chemnitz. Die Erziehungsberechtigte des 14-jährigen Jungen wurde informiert.

Die Drei müssen sich nun wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. "Denn der Gesetzgeber hat aufgrund der großen Gefahr, die von nicht geprüften und nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern ausgeht, die Einfuhr, den Besitz, die Weitergabe und das Abbrennen unter Strafe gestellt. Diese Verstöße können mit einer Geldstrafe bis zu 50.000 Euro oder sogar mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden", so die Bundespolizei weiter. Neben einer Strafanzeige erwarte Personen, die verbotene Feuerwerkskörper nach Deutschland einführen, auch eine finanzielle Forderung für den professionellen Transport und die Vernichtung der verbotenen Feuerwerkskörper durch die Bundespolizei. (bz)

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