Sportliche Themen bei Satzungerin im Mittelpunkt

Gisela Näth ist in Dresden mit dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden. Damit würdigte der Sächsische Fußball- verband unter anderem ihr Engagement bei der ISG Satzung.

Satzung.

Seit dem Jahr 2004 arbeitet Gisela Näth ehrenamtlich als Vorsitzende der ISG Satzung und seit 2015 als Kassenprüferin des Fußball-Kreisverbandes Erzgebirge. Für ihr Engagement ist sie mit dem DFB-Ehrenamtspreis in Dresden ausgezeichnet worden. Damit verbunden waren drei erlebnisreiche Tage, an denen die Vertreter der einzelnen Kreisverbände die Landeshauptstadt und die umliegende Region näher kennenlernen durften.

Mit 138 Mitgliedern ist die ISG der größte Verein im Ort, der selbst nur etwa 500 Einwohner zählt. Fast alle Mitglieder des Vereins sind in Satzung zu Hause.


Gleich im ersten Jahr der Vereinsleitung koordinierte Gisela Näth die Sanierung des Sportlerheims und den Bau der Flutlichtanlage. 2015 folgte der Ausbau der Turnhalle nahe dem Sportplatz. Außerdem leitet sie die elf Frauen starke Gymnastikgruppe des Vereins. Neben Fußball und Kindersport bietet die ISG Billard, Gymnastik und Popgymnastik an. Stehen Veranstaltungen und besondere Wettkämpfe an, dann gehört Gisela Näth zu den zahlreichen Freiwilligen, die die Interessengemeinschaft tragen. Das gilt etwa für das Nachtfußballturnier und die Wanderung "Rund um den Hirtstein". Beide jährlich stattfindenden Ereignisse locken Hunderte Teilnehmer und Besucher aus der Region und darüber hinaus an. Zur Wanderung gehört unter anderem die Verpflegung an mehreren Punkten entlang der Strecke. Auf dem Programm des Nachtfußballturniers steht Jahr für Jahr die Ausrichtung des Sportabzeichens "Flizzy" für die Jüngsten, das der Kreissportbund vergibt.

An beiden Hilfsaktionen wirkt die Satzungerin aktiv mit. Gisela Näth füllt für den Verein sämtliche Anträge bei Behörden aus und fertigt Statistiken an. Die Stunden, die sie dafür braucht, zählt sie nicht. "Ich mache das gern. Trotzdem habe ich mich über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung meiner Arbeit sehr gefreut", so die 64-Jährige. Allerdings räumte sie gleichzeitig ein, dass das alles ohne die Familie nicht möglich wäre, die uneingeschränkt hinter ihr stehe.

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