Stadt bekommt Geld für Sachsentag zurück

Aue-Bad Schlema.

Aufatmen in der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema: Einen großen Teil der Ausgaben für den Tag der Sachsen, der eigentlich im September vergangenen Jahres stattfinden sollte, wegen Corona dann aber ins Jahr 2023 verschoben wurde, bekommt die Kommune nun erstattet. Wie der Kämmerer berichtet, war rund eine halbe Million Euro vorfinanziert worden. "430.000 Euro bekommen wir vom Land zurück", sagt Jürgen Fischer. Für den Rest gebe es keinen Ausgleich. "Das haben wir sozusagen in den Sand gesetzt." Für die Stadt, der die Corona-Krise bereits im vergangenen Jahr ein Millionenloch in den Haushalt riss, ist der finanzielle Ausgleich eine gute Nachricht. Und dass der Freistaat Sachsen nicht für alle Ausgaben aufkommt, kann man im Rathaus von Aue-Bad Schlema verschmerzen, da viel Geld ins Stadtbild floss. So war mit Mitteln für den Sachsentag etwa der Parkplatz an der Schulbrücke saniert worden. Davon habe die Kommune langfristig etwas, heißt es, also auch ohne Feier. (juef)

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