Stadt lässt altes Wohnhaus abreißen

Regenrückhaltebecken soll kommendes Jahr an gleicher Stelle entstehen

Pockau-Lengefeld.

Im Ortsteil Wernsdorf plant die Stadt Pockau-Lengefeld, kommendes Jahr ein neues Regenrückhaltebecken zu errichten. Die Vorbereitungen dazu haben die Stadträte in der vergangenen Sitzung bereits auf den Weg gebracht: Einstimmig hat das Gremium beschlossen, ein einstiges Wohnhaus an der Straße Am Dorfteich abreißen zu lassen - jener Bereich, an dem das Becken später entstehen soll. Das Haus hatte die Kommune zuvor gekauft. Die Kosten für den Abriss betragen rund 26.000 Euro. Ein Unternehmen aus Burgstädt hatte das günstigeste Angebot eingereicht und den Zuschlag bekommen. Der Abriss soll laut Beschluss bis Mitte Oktober abgeschlossen werden.

Pockau-Lengefelds Bauamtsleiter Frank Hübler erklärt auf Nachfrage weiter, dass die Ausschreibungen für das Regenrückhaltebecken und zusätzliche Arbeiten zur Beseitigung von Hochwasserschäden - konkret geht es um die Erneuerung der Kanalisation - den Winter über erfolgen sollen. Im Frühjahr kommenden Jahres könne dann mit dem Bau begonnen werden. Es handelt sich laut Hübler um die letzten Instandsetzungen, die die Kommune noch in der Folge des Hochwassers 2013 umsetzt.

Die Kosten beider Vorhaben werden gegenwärtig auf 600.000 Euro geschätzt. Dabei ist der jetzt beschlossene Abriss des Wohnhauses eingerechnet. Die Hälfte des Gesamtbetrags ist für die Erneuerung der Kanalisation notwendig und wird zu 100 Prozent über ein entsprechendes Hochwasserschutz-Förderprogramm finanziert. Die restlichen 300.000 Euro für das Regenrückhaltebecken muss die Kommune wahrscheinlich selbst zahlen. Bei dem Bau handelt es sich laut Hübler um eine Auflage des Landratsamtes. (svw)

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