Stadt lässt in Oberschule Alarmtechnik erneuern

Kosten belaufen sich auf 20.400 Euro - Arbeiten in den Winterferien 2020

Olbernhau.

Die Stadt Olbernhau will im kommenden Jahr für die Mädchen und Jungen der Oberschule die Sicherheit verbessern. In das Gebäude soll eine neue Hausalarmanlage eingebaut werden. Darauf hat sich der Stadtrat verständigt.

Bauamtsleiter Stefan Procksch erklärte während der Stadtratssitzung, dass die jetzige Alarmtechnik nicht mehr den aktuellen Anforderungen genüge. Bei einer Prüfung sei festgestellt worden, dass sie zu schwach sei. Es sei jedoch wichtig, dass im Brandfall alle Schüler informiert werden, sodass sie die Oberschule schnell verlassen können. In Zukunft soll die Alarmierung über Mehrtonsirenen in allen Räumen erfolgen.

Ein Olbernhauer Unternehmen soll die Technik ersetzen. Es erhält dafür rund 20.400 Euro. Das Geld kommt aus dem Olbernhauer Haushalt. Von den drei angefragten Firmen hatten zwei je ein Angebot abgegeben. Die Kostenberechnung der Stadt lag bei etwa 22.800 Euro. Das beauftragte Unternehmen habe bestätigt, dass es mit der um rund 2400 Euro geringeren Summe auskomme. Die Arbeiten sollen nach jetzigen Stand in den Winterferien 2020 ausgeführt werden.

Zuletzt war die Oberschule umfangreich erweitert worden. Sie erhielt einen modernen Anbau mit Einfeldturnhalle und Fachkabinetten. Gesamtkosten: rund 3,1 Millionen Euro. Weil viele Mädchen und Jungen sich für die Einrichtung entscheiden, ergaben sich angesichts der Schülerzahl in Höhe von rund 550 Kindern sowie Jugendlichen jedoch erneut Platzprobleme. Für die Stadt stellt sich die Frage, auf welchen Weise sie gelöst werden können.

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