Stadt richtet Fonds für Ortsteil Zöblitz ein

Gremium entscheidet über Auswahl der künftig geförderten Kleinprojekte

Marienberg/Zöblitz.

Der Stadtrat von Marienberg hat per Beschluss einen Verfügungsfonds für Zöblitz eingerichtet, mit dem das Ortszentrum aufgewertet werden soll. Nun kann das zusätzliche Geld für kleinere Projekte in dem Ortsteil der Bergstadt auch verteilt werden. Dafür wurde in der Stadtratssitzung am Montagabend eine weitere wichtige Entscheidung getroffen.

Die Volksvertreter legten sich einstimmig auf die Besetzung des örtlichen Gremiums fest, das künftig die Auswahl der Projekte trifft und die finanziellen Mittel im Rahmen des Budgets vergibt. Dabei dürfen bewusst auch Bürger von Zöblitz mit entscheiden, wohin das Geld fließen soll. Denn neben Verwaltungsmitarbeiterin Monique Wittig und Stadtrat Steffen Klemm von der Freien Wählergemeinschaft gehören Grundschulleiterin Gabriele Hänel, Ines Hegewald vom Zöblitzer Begegnungszentrum sowie Annegret Baaske von der örtlichen Wohnungsgenossenschaft "Glück Auf" dem Gremium an. Die Personen wurden bewusst gewählt, um mit den Bereichen Soziales, Kultur und Gewerbe ein breites gesellschaftliches Spektrum abzudecken. Als Vertreter der fünf Mitglieder fungieren Alina Krause (Stadtverwaltung), Jürgen Langner (CDU-Stadtrat), Heike Schröder (Hortleiterin), Katrin Zoll (engagierte Bürgerin) und Ines Börner (Geschäftsführerin Armaturen- und Metallwerke Zöblitz).

Damit können ab sofort Förderanträge von Einzelpersonen, Vereinen oder Gruppen für ihre Projekte eingereicht werden. Einsendeschluss für dieses Jahr ist der 15. Oktober. Unterstützt werden sollen Maßnahmen, die die Entwicklung des Zöblitzer Zentrums fördern. Ziele: den Ortskern aufwerten und bürgerliches Engagement stärken. In einer entsprechenden Richtlinie sind die Voraussetzungen beschrieben. Demnach sollen die Vorhaben der Allgemeinheit nutzen und innerhalb des vorgegebenen Fördergebiets liegen. Beispiele sind öffentliche Feste, Belebung des Einzelhandels, Kunstaktionen, Bepflanzungen, Aufbau von Infotafeln, aber auch Runde Tische und Workshops.

Zusätzliches Geld gibt es zunächst über drei Jahre. 2019, 2020 und 2021 werden jährlich Projekte mit Gesamtkosten von 5000 Euro zu 50 Prozent gefördert. Die Eigenmittel können mit Geld, aber auch Arbeitsleistungen gedeckt werden.

Das Antragsformular ist online unter www.marienberg.de/verfuegungsfonds abrufbar. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 03735 602230.

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