Stiftung will neues Projekt vorstellen

Am Sonntag findet ein besonderer Gottesdienst in Olbernhau statt. Dort soll unter anderem an den Herbst vor 30 Jahren erinnert werden.

Olbernhau.

Die seit 13 Jahren bestehende Stiftung zur Erhaltung des kirchlichen Lebens in Olbernhau will am kommenden Sonntag in einem Gottesdienst über ihre Arbeit berichten und das neue Projekt vorstellen. Dieses stehe in engem Zusammenhang mit den Ereignissen des Herbstes 1989 in Olbernhau, teilt Jörg Markert mit, der Vorsitzende des Kuratoriums.

Am 20. Oktober, also genau 30 Jahre später, soll ein Gottesdienst stattfinden, der an diesen historischen Tag für Olbernhau erinnert. An jenem Tag sei es in Olbernhau nach einem Gottesdienst zu einer Demonstration mit rund 400 Teilnehmern gekommen. Es wurden Parolen wie "Reformen, Reformen", "Wir bleiben hier" und "Freiheit" gerufen. Aufgrund dieser Demonstration sei Olbernhau als Ort der Revolution im Zeitgenössischen Forum des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen worden.

"Der Herbst 1989 hat unser aller Leben verändert. Den mutigen Menschen von damals gilt unser Dank und Respekt. Keiner wusste damals, wie so etwas ausgeht und welche persönlichen Folgen zu tragen sind. Umso mehr sollten wir heute, 30 Jahre später, daran erinnern und dankbar sein", so Jörg Markert weiter.

Der Stiftungsgottesdienst findet am kommenden Sonntag in der Stadtkirche Olbernhau statt. Er beginnt 14 Uhr. Geleitet wird er von Oberkirchenrat Christoph Seele vom Landeskirchenamt Sachsen.

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