Tomatenparty im ganzen Garten

Undine Scheinpflug ist treue Teilnehmerin der Gartenmeisterschaft. 2016 gewann sie den Wettbewerb mit Kürbissen. Nun bewirbt sie sich mit der Ketchup-Frucht - und ganz besonderen Sorten.

Niederlauterstein.

So viele Tomatenpflanzen hat Undine Scheinpflug bislang noch nie gehabt. Etwa 80 Stück sind es geworden. Und damit bewirbt sie sich nun bei der Gartenmeisterschaft von "Freie Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG). Die Pflanzen wachsen und gedeihen an mehreren Standorten in ihrem Garten. Den allergrößten Teil machen die Partytomaten aus. Sie sind gelb und prangen an 42 Pflanzen. Die Samen stammen aus Früchten vom vergangenen Jahr, die sie wieder mit viel Liebe und Zeitaufwand ausgesät und pikiert hat. Der allergrößte Teil der Samen keimte.

Doch damit hatte Undine Scheinpflug nicht gerechnet. Schließlich hatte sie erst Ende April damit begonnen. "Die Pflanzen waren so mickrig, dass ich sie beinahe weggeworfen hätte", sagt sie. Letztlich waren sie ihr aber doch zu schade dazu. Also brachte sie die eigentlich überschüssigen noch jungen Gewächse im Freiland aus. Im hinteren Teil ihres Gartens ist dafür genug Platz. Dort bekamen die Tomaten ihre Chance und nutzten sie, begünstigt von der Hitze des Sommers.

Regenwasser hatte die Niederlautersteinerin genug gespeichert. Das reichte über die gesamte Sommerperiode und wurde nun sogar wieder aufgefüllt. Sieben Gießkannen sind täglich notwendig. Die meiste Zeit braucht sie für das Ausgeizen der Pflanzen. Unnütze Triebe entfernt Undine Scheinpflug akribisch. Das gilt auch für die Exemplare, die in Folienzelten und Kübeln stehen.

Von Freunden bekam die Hobbygärtnerin Andenhorntomaten- pflanzen geschenkt. Die Früchte sind länglich und ähneln der Form nach Paprikas. Dattelbuschtomaten fanden ebenfalls über Bekannte Einzug in den Niederlautersteiner Garten. Harzfeuer ist eine weitere Sorte, die ihrer Meinung nach im Erzgebirge zuverlässig wächst. Extradünger kommt hierbei nicht zum Einsatz. Undine Scheinpflug bringt dafür reichlich Hasenmist in die Erde. Die Ernte hat schon vor einigen Wochen begonnen, und sie hält nach wie vor an. Die kleineren Früchte nascht sie am liebsten direkt im Garten. Was sie und ihre Familie nicht selbst verzehren, wird an Freunde und Bekannte verschenkt.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 3. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind davon die Daten jener Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist dabei ausgeschlossen.

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