Tourismusministerin Klepsch in Warmbad: Nach Corona wird investiert

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Positive Signale gingen am Donnerstag bei einem Treffen mit Sachsens Tourismusministerin von dem Kurort aus. Zunächst wird aber noch geplant.

Warmbad.

Dank staatlicher Zuschüsse, Hilfen der Träger und Kurzarbeitergeld hat die Kurgesellschaft in Warmbad die zwei zurückliegenden Coronajahre relativ gut überstanden. Schon wenige Tage nach Wiedereröffnung der Silber-Therme am 14. Januar waren auch die Besucher wieder da, sagte Geschäftsführer Knut Hinkel am Donnerstag am Rande eines Treffens mit Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch und regionalen Akteuren.

Eingeladen hatte Wolkensteins Bürgermeister Wolfram Liebing. Er machte deutlich, dass im Kurort zurzeit viel in Bewegung ist. Am Kurparksee soll bald ein Apartmenthaus mit Eigentumswohnungen entstehen. Zudem will ein Investor aus Bayern das viele Jahre leerstehenden Pawlowhaus zu einem Vier-Sterne-Hotel mit 110 Betten umbauen. Bauamtsleiter Jens Voigt zufolge wird aktuell die Baugenehmigung bearbeitet: "Wir sind guter Hoffnung, dass bald mit den ersten Arbeiten begonnen werden kann." Nicht zuletzt stellt Wolkenstein Mittel für die umfangreiche Erweiterung der Silber-Therme im Haushalt bereit. Das Projekt soll dieses Jahr bis zur Planungsphase 3 vorangetrieben werden, um Fördermittel beantragen zu können. Die Kurgesellschaft rechnet mit einem bis zu 90-prozentigen Zuschuss für die Investition. Bauamtsleiter Voigt sprach von Brutto-Gesamtkosten in Höhe von 16 Millionen Euro. Vorgesehen sind etwa ein Anbau mit einem Schwimmbecken und die Erweiterung der Saunalandschaft. Im Herbst 2023 sollen die Umbauarbeiten beginnen. Mit dem Projekt will sich die Kurgesellschaft noch besser in der Gesundheitsbranche etablieren und auch jüngeres Publikum zwischen 35 und 45 Jahren ansprechen.

"Warmbad hat sich zu einer richtig schönen Perle entwickelt", lobte Ministerin Klepsch. Den Kurort kenne sie schon viele Jahre, und sie sei gern ein Partner, wenn es darum gehe, das Angebot ein Stück weiter auszubauen. Nach der Pandemie müsse man wieder nach vorn schauen. "Es braucht noch gut bis 2025, bis wir wieder in der Normalität angekommen sind", fügte sie an. Um die Kultur auch im ländlichen Raum anzukurbeln, wolle der Freistaat 30 Millionen Euro bereitstellen. Zudem möchte Klepsch die Projekte in Richtung Ganzjahrestourismus begleiten.

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