Turnhalle wird umfangreich modernisiert

An der Marienberger Trebra-Grundschule sollen die Bauarbeiten fortgesetzt werden - der zweite Teil eines Millionenprojekts.

Marienberg.

Der grundhafte Ausbau der Grundschule "Heinrich von Trebra" in Marienberg kann weitergehen. Der Technische Ausschuss des Stadtrates hat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend weitere vier Bauaufträge für das Projekt, das zu den größten Haushaltsposten von 2018 und 2019 gehört, vergeben.

Zwei Wochen vor dem Start der Sommerferien am 8. Juli soll an der Bildungseinrichtung der zweite Bauabschnitt beginnen. Er beinhaltet die Sanierung der angrenzenden Turnhalle. Für die Baumeisterarbeiten, die Erneuerung der Prallwand und der Hallentüren, den Trockenbau und die Akustikdecke sowie die Elektroarbeiten sind rund 173.000 Euro nötig. "Wir liegen im Budget. Die Angebote der Firmen sind geprüft", betont Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos). Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis 9. August und damit noch vor Ende der Sommerferien abgeschlossen. Für Oktober sind noch Restleistungen des Gesamtprojekts vorgesehen, sagt Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer.


Hauptgrund für die umfangreiche Erneuerung sei die brandschutztechnische Ertüchtigung, ergänzt Clausnitzer. Die Kosten liegen im geplanten Rahmen. Grundschule und Turnhalle werden für insgesamt rund 1,6 Millionen Euro sicherer und moderner gemacht.

Bereits im vergangenen Jahr wurden die Ferien genutzt, um mit dem ersten Bauabschnitt zunächst das Schulgebäude komplett zu sanieren. Die Arbeiter erneuerten Fußböden in den Klassenzimmern und zogen Decken ein. Zudem wurden Schallschutzelemente eingebaut. Auch bei der Heizung legten die Handwerker Hand an. Sie überarbeiten außerdem die elektrische Anlage und modernisierten die Beleuchtung. Selbst räumliche Zuschnitte wurden geändert, um den Brandschutz im Gebäude zu verbessern.

Das Millionenprojekt in der Bergstadt wird über ein Programm der Sächsischen Aufbaubank gefördert. Darin kooperiert Marienberg ortsübergreifend mit Grünhainichen Pockau-Lengefeld, Börnichen und Leubsdorf, um Vorhaben zu finanzieren. Mit dem Förderprogramm können knapp 40 Prozent der Kosten gedeckt werden.

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