Ukrainer und Armenier gedeihen in Olbernhau

Gartenmeisterschaft: Ein experimentierfreudiger Hobbygärtner bereitet sich schon im Winter auf die Saison vor.

Olbernhau.

Ralf Härtel sucht sich seine Gartenexperimente für die kommende Saison schon immer im Winter aus. Dieses Jahr hat der Olbernhauer im Internet zwei Sorten Tomaten aufgespürt. Eine davon ist gelb. Die Plum-Lemon kommt ursprünglich aus der Ukraine. Zehn Samenkörner hat er sich zuschicken lassen, und jedes ist aufgegangen. "Die Früchte sind süßer, als man das eigentlich von Tomaten gewohnt ist", sagt er.

Weniger süß, aber dafür enorm aromatisch ist die Ukraina Purple. Sie sieht lila aus und ist von der Konsistenz her sehr fleischig. Beide Sorten wachsen sowohl im Freien als auch im Gewächshaus. Verspeist werden sie frisch gepflückt, so wie sie sind. "Mit diesem Test habe ich vollkommen richtig gelegen. Daher werde ich versuchen, von beiden Sorten Samen zu gewinnen, um sie im nächsten Jahr wieder auszusäen", sagt Ralf Härtel.

Der Olbernhauer bewirbt sich bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG) mit seinen beiden Tomatensorten sowie Zitronengurken. Auf letztere hat ihn ein Freund vor einiger Zeit aufmerksam gemacht. Fünf Jahre ist das mittlerweile her. Dieses Jahr tragen die Pflanzen reichlich Früchte. Sie schmecken ähnlich wie Melonen und sind auch ebenso saftig. "Das ist genau das Richtige bei so heißen Temperaturen, wie wir sie diesen Sommer hatten", sagt der 49-Jährige. Außerdem verfügen die Früchte über wichtige Mineralien. Die Pflanzen werden genauso vorgezogen wie Tomaten. Sie gedeihen auch prächtig nebeneinander. Den Armenischen Meter hatte er ebenfalls im Garten seines Freundes entdeckt. Ralf Härtel hat sich damit schon im vergangenen Jahr versucht. Allerdings hatten ihm damals die Schnecken einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund der Trockenheit sind die Vielfraße dieses Jahr nicht so häufig vertreten wie sonst. Derzeit hängen im Gewächshaus vier Früchte des Armenischen Meters. Eine hat die Familie bereits verzehrt. Wenn die Früchte noch nicht ganz reif sind, dann schmecken sie wie normale Gurken. Reif geerntet, kommt ihr Geschmack dem von Melonen nahe. Der perfekte Zeitpunkt ist einfach erkennbar. Die Früchte wachsen täglich etwa um einen halben Zentimeter. Endet das Wachstum, ist der Armenische Meter reif für die Ernte. Richtige Melonen will der gelernte Tischler vielleicht im nächsten Jahr anbauen.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 3. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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