Umzug steigert die Gemütlichkeit

Statt in der Reithalle fand die Großolbersdorfer Schalli-Party diesmal in der "Silberstraße" statt. Das Publikum war kleiner, aber bestens gelaunt.

Großolbersdorf.

Schon öfter ist die Schalmeienkapelle Großolbersdorf im heimischen Gasthof "Zur Silberstraße" aufgetreten. Damals ging es stets im Auftrag anderer Veranstalter auf die Bühne. Doch diesmal erlebten "De Schallis aus'n Arzgebirg" an gleicher Stelle ein ganz besonderes Gefühl, denn das Konzert am Samstagabend wurde zum ersten echten "Heimspiel". Nachdem die ersten zehn Schalli-Partys stets in der örtlichen Reithalle stattgefunden hatten, ging es für die elfte Auflage erstmals in die "Silberstraße". Obwohl das Publikum kleiner war als sonst, wurde der Umzug von allen Beteiligten begrüßt.

"Hier ist es ja richtig gut geheizt", staunte ein Musiker des Schalmeienzugs Auerbach, als er und seine Kollegen von der Bühne kamen. Neben den Vogtländern gerieten auch die Schalmeienmusikanten Neugersdorf sowie die Schalmeienkapelle Steinbach während ihrer Auftritte mächtig ins Schwitzen. In der Reithalle hatten sich die Temperaturen während der vergangenen Jahre stets in Grenzen gehalten. Weil es dort so frisch war, erwiesen sich Jacken meist als sinnvoll. In der neuen Umgebung entwickelte sich dagegen ein richtig heißer Abend, den die Musiker ebenso in vollen Zügen genossen wie die Besucher.

Die 550 Tickets für die 11. Schallis-Party waren schon zwei Wochen vor der Veranstaltung vergriffen. Damit war das Publikum zwar nicht ganz so groß wie in der Vergangenheit, da in die Reithalle knapp 1000 Gäste passten. "Trotzdem steht der logistische Aufwand in keinem Verhältnis", begründet Jens Martin den Umzug. Die Temperaturen, die Toiletten, die Verpflegung und sogar die Akustik - alles lässt sich dem Leiter der Schallis zufolge in der "Silberstraße" viel besser koordinieren. "Hier ist es für die Besucher zudem gemütlicher", ergänzt Martin, der dennoch nicht vergaß, den Betreibern der Reithalle für die jahrelange Unterstützung zu danken.

Die tolle Stimmung unter den Fans, die sofort von den rhythmischen Tönen mitgerissen wurden, bekräftigte die auch selbst auftretenden Schallis in ihrem Vorhaben. Sie wollen ihre Party künftig immer im ehemaligen Gasthaus ausrichten - womöglich sogar öfter als nur aller zwei Jahre. "Aber wir müssen das Ganze erst einmal sacken lassen und analysieren", so Jens Martin nach einem unvergesslichen Abend.

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