Unerlaubte Einreisen verhindert

Serben und Moldauer an Grenze abgewiesen

Reitzenhain.

Die Bundespolizei hat am Wochenende mehrere unerlaubte Einreisen in Reitzenhain verhindert. Beamte kontrollierten demnach am Sonnabend gegen 11.15 Uhr einen Kleinbus mit serbischer Zulassung, in dem ein 36-jähriger Serbe und eine 57-jährige Serbin festgestellt wurden. Die Beifahrerin hatte ihren visumfreien Aufenthalt von 90 Tagen bereits überschritten und reiste somit unerlaubt ins Bundesgebiet ein. Der 36-jährige Fahrer steht deshalb im Verdacht der Beihilfe für die unerlaubte Einreise. Eine Recherche ergab, dass der Mann bereits in 27 Fällen wegen ähnlicher Sachverhalte in Erscheinung getreten ist. Ihm wurde deshalb das visumfreie Reiserecht, wegen der Gefahr für die Sicherheit und Ordnung der Bundesrepublik Deutschland, aberkannt.

Gegen 21.30 Uhr kontrollierten Beamte am Sonnabend zudem einen Mercedes Sprinter mit moldauischer Zulassung, in dem neun Moldauer im Alter zwischen 24 und 54 Jahren saßen. Laut Bundespolizei machten sie widersprüchliche und unglaubwürdige Angaben zum Reiseziel und Reisezweck und führten zum Teil nicht genügend finanzielle Mittel mit sich. Somit erfüllten sie die Einreisevoraussetzungen nicht.

Sascha Aurich

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Am Sonntag wurde gegen 19.40 Uhr ebenfalls in Reitzenhain ein VW Crafter mit moldauischer Zulassung kontrolliert. Neben dem rumänischen Fahrer befanden sich im Fahrzeug zwei Moldauer. Auch sie machten widersprüchliche Angaben zum Reiseziel beziehungsweise -zweck. Zudem waren beide mittellos. Auch sie erfüllten somit die Einreisevoraussetzungen nicht. Der Rumäne wurde wegen Einschleusung von Ausländern angezeigt. Nach der Einleitung von Ermittlungsverfahren wurden die beiden Serben sowie die elf Moldauer nach Tschechien abgeschoben. Sie erhielten eine Wiedereinreisesperre und dürfen bis 2021 weder ins Bundesgebiet einreisen noch sich dort aufhalten. (bz)

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