Unternehmer tauschen sich in Olbernhau aus

Firmenchefs sprechen unter anderem über Fachkräftemangel

Olbernhau.

"Ende des Wachstums?! Müssen Unternehmen wachsen, um erfolgreich zu sein?" - dieser Frage sind jüngst rund 70 Unternehmer im Theater Variabel in Olbernhau nachgegangen. Für Oliver Schenk, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei, ist es Aufgabe der Politik, optimale Rahmenbedingungen für das gesunde Wachstum für Unternehmen jeder Größe zu schaffen. Insbesondere in Bezug auf den Fachkräftemangel nannte er Investitionen im Bereich Bildung, Strukturentwicklung und Digitalisierung als entscheidende Faktoren. Er sah Sachsen am Beginn eines Weges, den es konsequent weiterzugehen gilt, heißt es in einer Mitteilung.

Rainer Hollnagel, Geschäftsführer der Flexiva Automation und Robotik GmbH aus Amtsberg, beklagte demnach die Erreichbarkeit von Behörden und das Ausbildungsniveau der Schulabgänger. Dies wären Grenzen, die dem Wachstum seines Unternehmens von außen gesetzt würden. Ähnliche Erfahrungen hatte Karsten Schulze, Geschäftsführer der FDTech GmbH, aus Chemnitz gemacht, heißt es weiter. Für ein kontrolliertes Wachstum unter Berücksichtigung der jeweiligen Lieferanten- und Kundenstrukturen sprach sich Andreas Pfeil von Orange Engineering, Niederlassung Zwickau, aus.

Einig seien sich alle Anwesenden gewesen, dass der Fachkräftemangel die derzeit größte Gefahr für unternehmerisches Wachstum ist. So habe auch Dieter Uhlmann, Geschäftsführer des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller, vom Mangel an qualifiziertem Nachwuchs in dieser Branche gesprochen. (bz)

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