Unwetter: Stadtrat begutachtet Schäden

Wolkensteiner vor Sitzung auf Tour - auch Sanierung des Stadtberges ist Thema

Wolkenstein.

Das Unwetter vor zwei Wochen hat Teile der Stadt Wolkenstein mitunter heftig in Mitleidenschaft gezogen. In Wolkenstein, Hilmersdorf, Warmbad, Floßplatz und Gehringswalde wurden unter anderem Wege und kleinere Straßen beschädigt. Ersten Schätzungen zufolge müsse laut Bürgermeister Wolfram Liebing (parteilos) mit Kosten bis zu neun Millionen Euro gerechnet werden, um die beschädigten Bereiche nach heutigem Standard wieder herzustellen. Die Folgen des Unwetters werden die Kommune laut Liebing noch länger beschäftigen.

Aus aktuellem Anlass wird sich der Wolkensteiner Stadtrat zu seiner heutigen Sitzung des Themas annehmen. Geplant ist laut Bauamtsleiter Jens Voigt eine Vor-Ort-Besichtigung der Schäden unter anderem in Gehringswalde und Hilmersdorf. Treffpunkt ist am Rathaus, von dort aus erfolgt die Fahrt zu den betroffenen Bereichen. "So können sich die Stadträte gemeinsam ein Bild machen", so Voigt. Bei der anschließenden Sitzung im Rathaus geht es dann weiter um das Thema Hochwasser: Laut Tagesordnung steht ein Beschluss zum grundhaften Ausbau des Stadtberges Wolkenstein und der Beseitigung der dortigen Hochwasserschäden an.

Der Stadtberg wurde von dem jüngsten Unwetter besonders in Mitleidenschaft gezogen. Dort hat Wasser viel Geröll und Bodenmasse ausgespült, sodass der Weg stellenweise nicht mehr begehbar war. Wolkensteins Bürgermeister hat bereits selbst Hand angelegt und an dem Weg erste grobe Schäden beseitigt, weitere Anwohner haben bei der Aktion geholfen: Steine wurden aufgefüllt und die Oberfläche begradigt, sodass der Weg wieder begehbar ist. Das hat Isabel Rauscher beobachtet, die unmittelbar in der Nähe wohnt. Sie gibt sich erfreut über den Einsatz und meint, das sollte gewürdigt werden. "Das in der Freizeit zu tun, ist keineswegs selbstverständlich", so die Wolkensteinerin über den Arbeitseinsatz.

Stadtratssitzung Treffpunkt ist heute, 19 Uhr vor dem Wolkensteiner Rathaus. Von dort aus startet eine Besichtigungstour zu den Hochwasserschäden. Anschließend wird die Sitzung im Saal des Rathauses fortgesetzt. Auf der Tagesordnung stehen außerdem Informationen des Bürgermeisters.

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