Vom Flachs zum Leinöl - Festumzug bildet den Höhepunkt

In Pockau hatte gestern das 8. Leinölfest mit dem Festumzug seinen Höhepunkt erreicht. Der Zug verlief von der Sorgauer Straße zum Mühlenviertel und endete hinter der Ölmühle. Gezeigt wurde unter anderem das neue Modell des Ölmüllerhauses (rechtes Foto), das für das Klein-Erzgebirge Oederan bestimmt ist. Die Erbauer haben die Detailtreue dabei auf die Spitze getrieben, wie die Pockauerin Heike Kleditzsch berichtete: "Vor dem Haus ist ein riesengroßer Birnbaum, von dem ich ein Ästlein entfernt habe. Jetzt steht der kleine Ast auf dem Modell genau dort, wo der echte Birnbaum steht." Die Pockauer hatten jede Menge Ideen, die sie in den Umzug mit eingebracht haben. Jan Niedergesäß malte wieder an seinem Akt, den er schon beim Umzug vor fünf Jahren zeigte. "Ich befürchte aber, dass ich auch diesmal nicht fertig werde", sagte der Pockauer, der erneut nicht nach einem echten Modell malen konnte. Tobias Legler zog einen Multifunktionswagen, der je nach Bedarf als Heu- oder Kastenwagen und als Transporteinrichtung für ein Sudelfass dienen kann. Das hatte er glücklicherweise nicht mit, sodass auf seinem Heuwagen Frauen und Kinder Platz fanden. (dit)

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