Was passiert mit dem Stadtcafé in Zschopau?

Investor Zinner soll seine Pläne im April dem Stadtrat vorstellen

Zschopau.

Wie geht es weiter mit dem Zschopauer Stadtcafé? Im April soll Toralf Zinner im Stadtrat über seine Pläne berichten. Oberbürgermeister Arne Sigmund (parteilos) hatte zur gemeinsamen Sitzung des Verwaltungs- und Technischen Ausschusses am Mittwoch angekündigt, den Investor einzuladen. Nach der Absage des sächsischen Jugendherbergswerkes, das Haus an der Ecke Lange Straße/Gartenstraße zu betreiben, erklärte Toralf Zinner schon zu Wochenbeginn, an dem Projekt Herberge festhalten zu wollen. Dazu sei man mit anderen Partnern im Gespräch.

Aber auch die Denkmalsozial gemeinnützige GmbH, an deren Spitze Zinner selbst steht, könnte das Objekt betreiben. In Leipzig ist die gGmbH beispielsweise Träger eines Behinderten-Wohnprojektes. Für acht Menschen entstand dort im Frühjahr vergangenen Jahres ein Bau für eine ambulant betreute Wohngruppe mit jeweils eigenen Wohnbereichen sowie einem Gemeinschaftsraum. Denkmalsozial hat das Objekt umgebaut, erweitert und fungiert als Vermieter.


Die Herberge in Zschopau hat Toralf Zinner mit einer Kapazität von 130 Betten in zwei Gebäuden konzipiert. Im Jahr 2015 hatte die Leipziger Denkmalgut Projektentwicklungsgesellschaft das marode Stadtcafé erworben und vor dem drohenden Abriss bewahrt. Unter anderem soll das Gebäude mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" saniert werden.

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