Wenn Rollsplitt zum Verhängnis wird

Immer wieder ereignen sich im Erzgebirge Unfälle, bei denen Motorradfahrer auf den kleinen Steinen wegrutschen. Schwere Stürze sind die Folge. Die Gefahr wird unterschätzt.

4Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 1
    0
    Tauchsieder
    02.08.2018

    Nach dieser Lesart von "Zeitu....." haben die Einen nur Senkrecht, dafür die Anderen Waagrecht. Behördlich wäre da alles möglich, privat nichts.

  • 1
    0
    kartracer
    02.08.2018

    Ich kann hier nur auf meinen Komm. vom 16.07. "Schon wieder auf der B283 weiterer Biker gestürzt und verletzt"
    "Klar sollte Eines sein, wenn das nicht explizit durch Warnschild angekündigt wurde, betrachte ich das als einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.
    Es ist hinreichend bekannt, daß auf dieser Strecke viele Motorradfahrer unterwegs sind, wenn auch unbeliebt.
    Wer das nicht so sieht, sollte auch akzeptieren, daß ausgelaufenes Oel auf Fahrbahnen nicht beseitigt werden muß, denn die Wirkung ist fast die gleiche, zumindest bei Motorrädern, und auch bei zulässiger Geschwindigkeit."
    Sollte hier die Straßenmeisterei tatsächlich davon ausgenommen sein, ich glaube das nicht? Wenn doch macht sich hier eine Änderung der gesetzlichen Regelung dringend erforderlich, denn selbst Tempo 30 birgt die Gefahr eines Sturzes für Biker!

  • 2
    3
    Zeitungss
    02.08.2018

    @Tauchsieder: Ja, so ist es. Der § 315b gilt halt nur für den privaten Bereich, Straßenmeistereien sind davon ausgeschlossen, was mit Sicherheit auch gerichtsfest ist.

  • 3
    4
    Tauchsieder
    02.08.2018

    § 315b
    Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr
    .(1) Wer die Sicherheit des Straßenverkehrs dadurch beeinträchtigt, daß er
    1. Anlagen oder Fahrzeuge zerstört, beschädigt oder beseitigt,
    2. Hindernisse bereitet oder
    3. einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt,
    und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.
    (3) Handelt der Täter unter den Voraussetzungen des § 315 Abs. 3, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
    (4) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...