Wie die Geschichte weiterging: Besuch von Putin aus Moskau in Olbernhau

Wladimir Putin soll einen Unterhändler mit einer Antwort ins Erzgebirge geschickt haben.

Olbernhau.

Im Olbernhauer Rathaus ist nach den Worten von Bürgermeister Heinz-Peter Haustein (FDP) wichtiger Besuch vorstellig geworden. Dabei handelte es sich um einen Unternehmer, der sowohl in Dresden als auch Moskau tätig ist. Doch es waren keine wirtschaftlichen Interessen, die den Mann in das Olbernhauer Rathaus geführt haben sollen, sondern ein wichtige Botschaft aus dem Kremel.

Der russische Präsident Wladimir Putin habe die Einladung aus Olbernhau erhalten und sich sehr darüber gefreut. Aus diplomatischen Gründen könne er jedoch nicht direkt auf das Angebot antworten. Stattdessen soll Heinz-Peter Haustein das Schreiben erneut aufsetzen, diesmal aber ganz formell über die russische Botschaft in Berlin nach Moskau schicken lassen, so die Nachricht des Unternehmers.

Für seine Initiative hatte Haustein sowohl Zustimmung aus den eigenen Reihen erhalten, auch die sächsische Staatskanzlei gab grünes Licht. Aber es gab auch Kritik an der Einladung. So kritisierten die Vorsitzende der Grünen im Erzgebirge, Ulrike Kahl, die Einladung mit Verweis auf die Menschenrechtslage in Russland. Haustein selbst bleibt bei seiner Devise: "Wir sollten uns alle an einen Tisch setzen und reden."jwen

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