Winterdienst wird abermals teurer

Stadt Marienberg benötigt weitere 100.000 Euro für diese Saison

Marienberg.

Schnee und Frost haben in den vergangenen Jahren immer wieder steigende Kosten für den Winterdienst der Stadt Marienberg verursacht. Und diese Entwicklung setzt sich fort. Das geht aus einem Beschluss hervor, den der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig getroffen hat.

Ursprünglich waren im städtischen Haushalt für 2019 rund 270.000 Euro für die Schneeberäumung und das Salzen der kommunalen Straßen vorgesehen. Doch schon im März dieses Jahres wurde bekannt, dass ein zusätzlicher, sechsstelliger Betrag benötigt wird, um die Ausgaben zu decken. Der Stadtrat genehmigte die weiteren 200.000 Euro für den Winterdienst.

Bereits im März wies Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos) darauf hin, dass nochmals weiteres Geld nicht auszuschließen sei. In der Begründung zur jüngsten Beschlussvorlage heißt es nun, dass alle angefallenen Kosten der vergangenen Winterperiode zwar gedeckt, aber weitere überplanmäßige Mittel für die aktuelle Saison notwendig sind. Diese belaufen sich auf 100.000 Euro und werden mit höheren Umsatzsteuereinnahmen und dank niedrigerer Ausgaben bei den Personalkosten gedeckt.

In Marienberg und in den Ortsteilen kümmern sich neben dem städtischen Bauhof auch beauftragte Dienstleister um den Winterdienst. Wie Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer erläuterte, bestehen mit insgesamt zehn Unternehmen langjährige Verträge.

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