Wolkensteiner startet beim Zickzack

Nach zwei Jahren Pause erlebt die Freiberger Fahrrad-Gaudi am 18. August ihre nächste Auflage. Ein Trio will den Titel verteidigen.

Wolkenstein/Freiberg.

Beim in diesem Jahr vom "Inpulz-Magazin & Radio" sowie der "Freien Presse" organisierten Freiberger Fahrrad-Zickzack will ein Wolkensteiner wieder ganz vorn landen: Martin Seifert. Der begeisterte Hobby-Radler hat mit seinen Teamkollegen Katrin Weigold und Ralf Ahrens bereits bei der bislang letzten Auflage im Jahr 2016 den Sieg eingeheimst. Am 18. August will das Trio den Titel bei der Neuauflage des Fahrrad-Zickzacks verteidigen.

Ob das klappt, ist allerdings völlig offen, wie Seifert erklärt. Denn hinter dem Wettbewerb verbirgt sich eine Mischung aus Fahrrad-Rennen, Würfelspiel und Monopoly. Die Teilnehmer haben drei Stunden Zeit, verschiedene, quer über das Stadtgebiet verteilte Stationen anzufahren. Dort bekommen sie virtuelle Geldpunkte, sogenannte Pneuros, gutgeschrieben, von denen sie möglichst viele sammeln müssen. Der Würfel entscheidet dann vor Ort, welche Station als nächste angefahren wird. Dabei ist es möglich, dass eine weit entfernte Station oder gar eine Zeitstrafe von fünf Minuten gewürfelt wird - der Zufall entscheidet also, ob schnell viele Pneuros gesammelt werden können oder nicht.

Beim vergangenen Rennen hat das für Seifert funktioniert. "Es kann auch ungünstig laufen", sagt der Wolkensteiner. "Aber wir waren glücklich und es war gute Teamarbeit." Mit den Mitstreitern - Seiferts Onkel und dessen Lebensgefährtin - sei er schon früher oft Rad gefahren. So kam es zu der Idee, sich beim Zickzack anzumelden. Im Vorfeld des vergangenen Wettbewerbs haben die drei die Stationen abgefahren, um sich vorzubereiten. "Ortskenntnis ist wichtig", sagt Seifert, der als Prüfingenieur beim Tüv arbeitet. In diesem Jahr habe die Zeit aber nicht dafür gereicht. Dennoch: "Wir gehen mit Spaß und guter Laune ran. Das Rennen ist eine feine Sache, auch weil man nicht in einem Massenpult unterwegs ist."

Am Grundprinzip der Veranstaltung hat sich nach der Pause nichts geändert. An den einzelnen Stationen sind aber viele neue Partner als Betreiber mit eingebunden. Das soll das Fahrrad-Zickzack abwechslungsreicher machen. Zu den Stationen zählen: Schlossplatz, Bergwerk "Reiche Zeche", Waldbad "Großer Teich" und der Obermarkt. Neu im Plan beispielsweise: das Johannisbad, die Städtische Wohnungsgesellschaft und die Wohnungsgenossenschaft Freiberg.

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